Bilanz : VR Bank erweitert Stammsitz

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2013 konnte die VR Bank Pinneberg ihre Position auf dem Markt weiter ausbauen und startete in das erste Jahr nach der Fusion mit der Partnerbank in Elmshorn mit einer guten Eigenkapitalausstattung. Gekrönt wird der wirtschaftliche Erfolg in den kommenden Monaten mit einem Neubau direkt neben dem bisherigen Bürogebäude in der Pinneberger Bismarckstraße. 20 Millionen Euro will das Unternehmen investieren.

shz.de von
26. Juni 2014, 20:44 Uhr

Es waren eine Menge guter Nachrichten, die die Mitglieder der Genossenschaftsbank während ihrer Vertreterversammlung zu hören bekamen. Die Bilanzsumme stieg 2013 um 5,7 Prozent oder 64 Millionen Euro auf aktuell 1,189 Milliarden. „Das ist überdurchschnittlich“, sagte Bankenvorstand Uwe Augustin.

Sattes Plus auch bei den Kundeneinlagen. Sie kletterten um 4,2 Prozent auf insgesamt 897 Millionen Euro. In den inzwischen 4600 Wertpapierdepots wird ein Vermögen von 267 Millionen Euro verwaltet. Ein Motor für die positive Entwicklung der VR Bank Pinneberg war nach Worten Augustins vor allem das Kreditgeschäft. „Wir haben 605 Millionen Euro mehr an die Kunden verliehen, das entspricht einer Steigerung von 5,6 Prozent“, sagte er. Dabei kommt dem Bereich der Unternehmensfinanzierung eine zunehmend größere Bedeutung zu. So viel Solidität kommt an, und so stieg auch die Zahl der Mitglieder um mehr als 1000 auf inzwischen 29096. „Wir merken, dass viele Kunden über die Mitgliedschaft die Verbundenheit mit uns suchen“, sagte Vorstandssprecher Uwe Augustin im Vorfeld der Versammlung gegenüber Journalisten.

Auch im Ausbau des Private Bankings agierte das Unternehmen offenbar erfolgreich. Hier werden vor allem Kunden mit einem liquiden Vermögen von mindestens 500000 Euro angesprochen. Stiftungen und längerfristiges Erbvermögen sind die Themen, mit denen sich die Berater in diesem Bereich beschäftigen. „Bei diesen Kunden kommen nach der Krise vor allem unsere Bodenständigkeit und das menschenbezogene Banking gut an“, so Augistin. Ergebnis: Zehn Millionen Euro überließen die Kunden der Bank zwecks Anlage. Vor dem Hintergrund der positiven Zahlen gönnt sich das Unternehmen ein neues Büro- und Geschäftsgebäude. 20 Millionen Euro will die VR Bank in den kommenden Monaten investieren. Der Neubau entsteht neben dem Pinneberger Stammhaus auf dem Gelände des noch abzureißenden Arbeitsamtes und des heutigen Kundenparkplatzes. Neben der Bank ziehen Einzelhandelsunternehmen ein. Termin: voraussichtlich das erste Quartal 2016.

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