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Integriertes Verkehrskonzept : Vorschläge zum Text

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger, Anregungen zum Ausschreibungstext für ein Integriertes Verkehrskonzept zu geben, hielt sich in Grenzen. Nicht einmal 20 Interessierte waren zur Öffentlichkeitsbeteiligung gekommen. Und die meisten von ihnen hatten sich den Ausschreibungstext nicht nur durchgelesen, sie waren auch schon in der Sitzung des Bauausschusses mit dabei, als Christian Klafs vom Ingenieurbüro LOGOS, das mit der Erstellung des Textes beauftragt worden war, den Entwurf vorstellte.

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erstellt am 31.Aug.2012 | 20:20 Uhr

Noch einmal erläuterte Christian Klafs den Entwurfstext zur Auschreibung eines Integrierten Verkehrsplanes, den die Stadt eigentlich im Oktober in Auftrag geben wollte. In der Veranstaltung wurde allerdings deutlich, dass sich die Auftragsvergabe auf Dezember verschieben wird und damit auch alle anderen Punkte des Zeitplanes. So wird wohl erst im März 2014, statt im Dezember 2013 das Integrierte Handlungskonzept vorliegen und der Beschluss zum Verkehrsentwicklungsplan (VEP) erst im April 2014 gefasst werden können.

Vertreter der Interessengemeinschaft Südtangente und der Interessengemeinschaft Lindenweg sparten nicht an Kritik am Ausschreibungstext. Ihnen fehlten in der Leistungsbeschreibung mehrere „Tornescher Verkehrsbrennpunkte“, für die Alternativen entwickelt werden müssten. Außerdem wurde bemängelt, dass laut Ausschreibungstext Daten, Fakten und Ergebnisse mit der Stadt abzustimmen sind.

Sowohl Michael Krüger von der Interessengemeinschaft Südtangente als auch Jens Kampe von der Interessengemeinschaft Lindenweg verwiesen darauf, dass es sinnvoller sei, den Fachleuten möglichst viel Freiraum zu geben und Lösungsansätze und Konzepte tabufrei von örtlichen Zuständigkeiten oder der Bundesbahn erarbeiten zu lassen. „Fließen die Ergebnisse des VEP überhaupt noch gestalterisch in die beschlossenen Expansionsvorhaben wie Tornesch am See oder Sportplatz Großer Moorweg ein?“, wollte Jens Kampe wissen. Diese Frage gehöre nicht hierher, merkte Bürgermeister Roland Krügel an und verwies darauf, dass es um Anregungen und Fragen zum Ausschreibungstext gehe.

Jens Kampe gab die Anregung, den Lindenweg als „Problemzone“ mit in den Ausschreibungstext aufzunehmen. Der Interessengemeinschaft Südtangente sind auch ein „Plan B mit neuer Trassenführung“, falls die K22 nicht wie vorgesehen realisiert wird, sowie Lösungskonzepte für den Bahnübergang Prisdorf und die Denkmalstraße wichtig. Wie Verkehrsentlastung bereits an der Stadtgrenze aussehen könnte, erläuterte Peter Thormählen. Er schlug eine Umgehungsstraße südlich von Tornesch führend auf die Pinneberger Straße mit Anschluss an die Westtangente Pinneberg vor.

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