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Headcrash : Vorreiter des „Techcore“ auf Tour

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„His Statue Falls“ zählen wohl zu den kreativsten Bands in der gesamten Bundesrepublik. Sie haben bereits im Jahre 2003 mit elektronischen Samples herumexperimentiert und im Laufe der Zeit in ihre Hardcore- und Screamo-Songs eingebaut. Das erste Studioalbum der Band, welches im Jahre 2010 veröffentlicht wurde, erfreute sich großer Resonanz – auch international. Eine ausgiebige Tour mit mehr als 150 Konzerten innerhalb von nur zwei Jahren steigerte den Bekanntheitsgrad der Band drastisch, bis sogar ihre Musiker-Kollegen von „Callejon“ auf die talentierten Jungs aufmerksam wurden und sie kurzerhand einluden, auf ihrer Tour 2011 als Support zu spielen.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2013 | 21:03 Uhr

Derzeit ist die Szene des Hardcore mit elektronischen Einflüssen derart überfrachtet, dass man häufig schon weiß, wie eine Band aus dem Genre klingt, ohne auch nur einen Ton von ihr gehört zu haben. Die Jungs von „His Statue Falls“ wollen sich damit nicht zufriedengeben, so zu klingen, wie viele andere Bands auch. Das neue Album „Mistakes For Trophies“ sehen die Musiker als Versuch zu beweisen, dass „auch in diesem Genre noch Platz ist für Überraschungen“. Auf dem Album treten alle Elemente, die die Band bislang ausgemacht haben, weiter in den Vordergrund und haben zugleich einen noch stärkeren Charakter. Viele Melodien betten sich wesentlich harmonischer in das Getöse aus harten Gitarrenriffs und die rhythmischen Elemente sind musikalisch noch exakter ausgearbeitet. In besonderer Weise treten auf „Mistakes For Trophies“ vor allem auch die elektronischen Elemente hervor. Sie fügen sich besser denn je in die Songs ein und stehen deutlich als Wiedererkennungswert der Band ein. Klar im Vordergrund steht außerdem der Gesang. „His Statue Falls“ nehmen ihre Sache scheinbar wirklich ernst und haben es somit geschafft, mit ihren amerikanischen Kollegen in Sachen Sound gleich zu ziehen, natürlich ohne ihren einzigartigen Charakter preiszugeben. Häufig scheitern Bands, die sich stilistisch im Hardcore bewegen daran, ihre Songs live so rüberzubringen, wie es der Hörer vom Album gewöhnt ist. Nicht zuletzt liegt dies an der überaus aufwendigen Produktionsweise der Musikrichtung.

In einer Live-Situation sind die aufwändigen Techniken aus dem Tonstudio häufig nur schwer zu reproduzieren. „His Statue Falls“ betreiben hier ebenfalls akribische Arbeit, um ihren Fans eine Live-Show mit perfektem Sound zu bieten.

Doch nicht nur klanglich weiß die Saarbrückener Band zu überzeugen: Die Konzerte der Band gleichen stets einer großen Party, bei der zu den Breakdowns so richtig „abgemosht“ wird. Ab dem heutigen Tag gehen „His Statue Falls“ in Deutschland und Österreich auf Tour.

Am morgigen Freitag, den 25. Oktober, sind die Jungs bereits in Hamburg zu sehen und zu hören. Ab 20 Uhr geht’s rund im Hamburger Headcrash. Einlass erhält man ab einem Preis von 12 Euro.

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