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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 11:39 Uhr

Sozialarbeit : Vorerst gesichert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Wedel haben es geschafft. Zumindest vorerst. Denn nachdem die ehemalige schwarz-gelbe Landesregierung eine Kürzung der Landesmittel beschlossen hatte, stand die Existenz des Hauses in Wedel ernsthaft auf dem Spiel. Um den Fortbestand dieser dringend benötigten Einrichtung, die geprügelten und bedrohten Frauen und ihren Kindern Zuflucht bietet, zu sichern, wurde eine große Spendenaktion ins Leben gerufen.

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2012 | 20:58 Uhr

Das Echo auf den Spendenaufruf war enorm: Es gingen Spenden aus weiten Teilen Schleswig-Holsteins auf dem Konto der Einrichtung ein, sogar aus relativ weit entfernten Gebieten, wie Dithmarschen oder aus dem Osten Hamburgs, wo man Interesse am Fortbestand des Wedeler Frauenhauses nicht vermutet hätte. Vor allem aber waren es die Menschen aus dem Kreis Pinneberg, die offenbar eine Notwendigkeit für den Erhalt des Frauenhauses sehen. Viele Bürger, Vereine, Schulen, Kirchengemeinden und Kreis Pinneberger Unternehmen spendeten unterschiedliche Geldbeträge.

Froh war man daher im Mitarbeiterstab des Frauenhauses, wo der Dank an alle Spender groß war. „Jede Spende war eine große Hilfe. Und sei sie noch so gering. Auch kleine Spenden haben dazu beigetragen, dass wir unsere wichtige Arbeit hier fortführen können“, sagte Astrid Otto vom Frauenhaus. Damit ist nun zumindest das Jahr 2012 finanziell überstanden.

Die neue Landesregierung hat in einem Wahlversprechen eine Weiterförderung des Frauenhauses zugesagt, knüpft dies aber jetzt an bestimmte Forderungen, die strukturelle und konzeptionelle Änderungen des Frauenhauses vorsehen.

Beim Frauenhaus Wedel ist man allerdings zuversichtlich, dass man die geforderte Neuausrichtung in Zunkuft wird bewältigen können.

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