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Besuch : „Vorbildhafte und erfolgreiche Dreieckskooperation“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein Besuch bei einer „besonders innovativen Kooperation“ stand jetzt beim Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann auf dem Programm. Unter der Überschrift „Berufliche Rehabilitation und Inklusion – ein Widerspruch?“ hatte das Berufsbildungswerk Hamburg (bbw) den Politiker in die Pinneberger Seniorenpflegeeinrichtung „Haus Quellental“ eingeladen.

Bereits seit sechs Jahren arbeitet das „Haus Quellental“ mit dem bbw zusammen. „Regelmäßig haben wir drei Auszubildende, die über das bbw zu uns kommen. Das ist eine Zusammenarbeit, von der man wirklich sagen kann, dass sie sich bewährt hat“, betonte Einrichtungsleiter Martin Kähler im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten. Dem bbw geht es dabei darum, junge Menschen mit Ausbildungshemmnissen einen passgenauen Weg in eine Qualifizierung zu ermöglichen, wie bbw-Geschäftsführer Wolfgang Lerche erläuterte. „In Hamburg hat der Beruf der Gesundheits- und Pflegeassistenz die Altenpflegehilfe abgelöst. Dieses Berufsbild ermöglicht Beschäftigung in der stationären und in der ambulanten Kranken- und Altenpflege“, so Lerche. In diesem Bereich erhalten auch derzeit wieder drei Azubis des bbw ihre Ausbildung im „Haus Quellental“.

„Hier wird eine vorbildhafte und erfolgreiche Dreieckskooperation gelebt“, lobte Besucher Rossmann. „Die Zusammenarbeit zwischen erstens der Pflegeeinrichtung, zweitens der im bbw angesiedelten Berufsschule und drittens dem bbw selbst ist ein echtes Modell für Bildungskooperation in der Metropolregion!“ Dazu zählt auch, dass die Arbeitsagentur Elmshorn im Kreis Pinneberg an das bbw vermittelt. Die Auszubildenden des Berufsbildungswerks kommen überwiegend aus der Metropolregion. Insgesamt rund 500 junge Menschen machen bei den Hanseaten derzeit eine Ausbildung in einem von 20 verschiedenen Berufen.

Besonders positiv wirkt sich – auch bei den Auszubildenden im Haus Quellental – die gute Zusammenarbeit mit dem praktischen Ausbildungsbetrieb aus, wie Rossmann erfuhr. „Gerade diese enge Verknüpfung von Theorie und Praxis ist eine große Hilfe für die Fachkräfte von morgen“, zeigte sich der Bildungspolitiker beeindruckt. In die Hauptstadt gab bbw-Geschäftsführer Lerche Rossmann die Bitte mit auf den Weg, die vorgestellte Form der Förderung mit ihren guten Ergebnissen auch in Zukunft zu ermöglichen und in diesem Bereich nicht zu sparen oder formale Hürden für erfolgreiche Konzepte zu errichten. Der SPD-Mann sagte dies für seine Partei gerne zu und fand dazu auch klare Worte. „Ein solcher kurzsichtiger Schildbürgerstreich darf nicht passieren“, so Rossmann.

Zum Abschluss des Besuchs konnte sich der Abgeordnete ein konkretes Bild von der Arbeit der drei bbw-Auszubildenden machen. Diese ließen es sich nicht nehmen, Rossmann durch das Haus zu führen und über ihre Arbeitsbereiche und Aufgaben zu berichten. „Ihre Berichte und Darlegungen haben meine Eindrücke noch einmal bestätigt: Die hier praktizierte Kooperation ist ein echtes Erfolgsmodell mit Vorbildcharakter“, resümierte der SPD-Politiker.

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erstellt am 19.Mär.2013 | 21:57 Uhr

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