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Klassentreffen Rosenstadtschüler : Vor 50 Jahren getrennt gelernt – heute gemeinsam gefeiert

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie verließen die Mittelschule Uetersen bereits im März 1963. Doch die ehemaligen Schülerinnen und Schüler haben sich nach 50 Jahren bei ihrem großen Klassentreffen alle wieder erkannt.

Denn die Realschüler, wie es heute heißt, die sich in der Rosenstadt-Schule noch einmal ihre alten Klassenzimmer angesehen hatten und danach im Clubzimmer der Gaststätte „Zur Erholung“ Unmengen von Fotos und Erinnerungen austauschten, feierten hier nicht nur ein ganz besonderes Jubiläum, sondern eine ganz besonders gute Gemeinschaft, die bereits über so viele Jahre anhält. Alle fünf Jahre treffen die ehemaligen Mittelschüler zusammen, die meisten der heute 66 und 67jährigen Damen und Herren sind in ihren Heimatorten Uetersen und den umliegenden Gemeinden geblieben.

Organisatorin und Ausrichterin dieser wiederkehrenden Klassentreffen ist Margit Haker, die die gemeinsamen Veranstaltungen mit großer Sorgfalt plant und vorbereitet. Auch am Jubiläums-Treffen hat sie mit ihrer Organisation den Nagel wieder auf den Kopf getroffen. Zuerst einmal besichtigten die beiden ehemaligen Klassengemeinschaften der „A“ und „B“, das waren die letzten beiden nach Jungen (29) und Mädchen (22) getrennten Klassen an dieser Schule, ihre ehemaligen Klassenzimmer. Und die waren tatsächlich „geschrumpft“, wirkten viel kleiner, als sie damals empfunden wurden. Konrektor Gerd Papenfuß zeigte ihnen, was sich an der heutigen Rosenstadt-Schule konzeptionell und baulich alles so getan hatte.

Und da hat sich eine Menge geändert, geblieben sind die Schülerstreiche, die den Jungen damals aber noch die gefürchteten Schläge einbrachten genau wie das sogenannte „Spicken“, das damals noch handschriftlich, heute mit viel Technik das Schummeln unterstützt.

Eine einzige noch lebende Lehrerin war beim Klassentreffen im Restaurant „Zur Erholung“ dabei: Traute Gertzke, damals und heute bewunderte, mit ihren fast 78 Jahren immer noch attraktive „Institution“ in Uetersen, die bis zu ihrem 66. Lebensjahr unzählige Schülerinnen und Schüler in Französisch, Geschichte und Religion, Philosophie, Deutsch und Englisch unterrichtet hat.

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erstellt am 22.Mär.2013 | 18:42 Uhr

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