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DRK Neuendeich-Klevendeich : Vor 30 Jahren erfolgreich wiederbelebt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

30 Jahre Deutsches Rotes Kreuz für Neuendeich und den Moorreger Ortsteil Klevendeich – am Sonnabend feierten die Mitglieder die gelungene Wiederbelebung ihres Ortsvereins vor drei Jahrzehnten und erinnerten dabei an die etwas ungewöhnliche Geschichte, die schon 1940 begann und 41 Jahre später ohne den Einsatz einiger Neuendeicher Bürger möglicherweise beendet gewesen wäre.

Offiziell aufgelöst worden ist der von Katarina Ladewig gegründete und lange geführte Ortsverein nie, allerdings existierte er Anfang der 1980er Jahre offenbar nur noch auf dem Papier. „Es gab einen Vorstand, aber der war nicht aktiv“, sagte die amtierende Vorsitzende Martina Kleinwort in ihrem Rückblick. Als Katarina Ladewig starb, rückte der DRK-Ortsverein plötzlich in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Das Interesse am Fortbestehen war geweckt. Nun sollte ein neuer Vorstand ihn wieder mit Leben erfüllen. Viele, so erinnerte sich Martina Kleinwort, hätten sich damals bereit erklärt, aktiv mitzuwirken, darunter auch Ladewig-Tochter Luise, bis heute DRK-Mitglied. Geschicktester Schachzug dieser Gruppe war wohl die Einbeziehung der Klevendeicher, was dem Ortsverein bis heute eine solide Mitgliederbasis sichert. Das Leben im Ortsverein ist inzwischen vielfältiger denn je: Neben Kaffeenachmittagen und einem Besuchsdienst treffen sich die Mitglieder regelmäßig zur gemeinsamen Gymnastik und zum Spielen. Die Gymnastikgruppe etwa gibt es seit 1982, Übungsleiterin damals wie heute ist die Heistmerin Ruth Struckmeier. Aber nicht nur aus diesen Gründen hat der Ortsverein seinen festen Platz im Gemeindeleben. Auch sind die Mitglieder immer gerne bereit, bei der Ausgestaltung größerer und kleinerer Feiern in Neuendeich zu helfen.

Wie sehr die Gemeinde und das DRK Hand in Hand arbeiten, zeigt sich unter anderem an der Besetzung des Vorstands: Traditionell übernimmt der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin das Amt des Beisitzers.

In der Satzung verankert sei das wohl nicht, sagte Martina Kleinwort, aber beide Seiten profitierten davon. Weil es vom Landesverband für 30 Jahre Mitgliedschaft keine gesonderte Ehrung gibt, lud der Vorstand nun die langjährigen Mitglieder zu einem Jubiläumsfrühstück ein. Dabei waren vor allem zwei Personalien das beherrschende Gesprächsthema: Wilma Inselmann bekam eine Ehrennadel für 25 Jahre im DRK, und Wilhelmine Lang, seit mindestens 30 Jahren im DRK, feierte zeitgleich ihren 96. Geburtstag.

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erstellt am 27.Nov.2011 | 20:25 Uhr

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