Vernissage : Von Rosen und schönen Landschaften

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Friedel Anderson, einer der bedeutendsten Freilichtmaler Norddeutschlands, stellt ab Sonnabend in der Museumsscheune Langes Tannen an der Heidgrabener Straße aus.

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22. September 2011, 20:53 Uhr

Anderson, der seit 1985 als freischaffender Maler in Itzehoe lebt, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten weit über Norddeutschlands Grenzen hinaus als Maler einen Namen gemacht. Anderson malt, „was er sieht“. Zu seinen bevorzugten Motiven gehören Stadt- und Landschaften sowie Stillleben. Aber auch Industrieanlagen wie Werften, Häfen und Fabriken üben eine besondere Faszination auf den Maler aus. Für die Ausstellung in Uetersen hat sich Friedel Anderson malerisch dem Thema „Wasser - Land - Rosen“ zugewandt. Die gezeigten Ölbilder hat er speziell für die Schau in der Scheune erstellt. Seine vielfältigen Motive fand Anderson im Rosarium der Stadt und in den umliegenden Marschgebieten.

Zu sehen sind farbenprächtige Rosenportraits, Darstellungen von reizvollen Spiegelungen und Lichtreflexen auf den Wasseroberflächen des Mühlenteichs, der Pinnau, Krückau und der Elbe sowie Ansichten des sommerlichen Treibens am Elbufer bei Kollmar. Wenn die Sonne einmal nicht scheint beziehungsweise die Witterungsverhältnisse die Freilichtmalerei nicht zulassen, wendet sich Anderson der Radierung zu. So wird auch die Uetersener Ausstellung durch Farbradierungen ergänzt. Dazu gehört eine Serie von zehn Bildern mit dem Titel „Oevenum“, die Blütenmotive zum Thema hat, wie auch verschiedene Darstellungen von Elblandschaften. Die Vernissage am Sonnabend, 24. September, beginnt um 16 Uhr. Zu dieser Ausstellung bietet das Museum wieder ein museumspädagogisches Programm an. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Website des Museums.

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