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Geburtstagskonzerte : Von der Blasmusik zur „VielHarmonie“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

An Selbstbewusstsein mangelt es den Hobbyinstrumentalisten nicht. „Musik vom Feinsten“ versprechen sie für Sonnabend, 8. November, und Sonntag, 9. November. Dann feiert das „VielHarmonie Orchester Elmshorn“ sein 20-jähriges Bestehen. Das erste Konzert beginnt um 20 Uhr, das zweite um 18 Uhr, und zwar dort, wo die erfolgreiche Arbeit der Gruppe einst begann, in der Aula der Elsa-Brandström-Schule in der Heimatstadt.

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erstellt am 29.Okt.2014 | 21:34 Uhr

Das Programm soll die Orchestergeschichte widerspiegeln. Das Publikum erwartet ein musikalischer Querschnitt der vergangenen 20 Jahre mit bekannten Klassikern aus Swing, Pop- und Filmmusik. Natürlich halten die Musiker, wie es sich für ein Jubiläumskonzert gehört, die eine oder andere Überraschung bereit. Zusammengestellt wurde das Programm von Wolf Tobias Maximilian Müller, der 2013 die musikalische Leitung übernommen hat. Anleihen an die britischen Promenadenkonzerte werden genommen, wenn die Musiker versprechen, dass sich die Elmshorner Aula in die Royal Albert Hall in London verwandelt. Dort wird traditionell das Abschlusskonzert „Last Night of the Proms“ organisiert. Die Gründung als „Blasorchester Elmshorn“ – einige Musiker sind noch heute dabei – verdankt man dem musikalischen Leiter Willy Sadkowski. Der hatte mit seinem pädagogischen Geschick aus dem Musikzug des FTSV Elmshorn einen großen Klangkörper geschaffen. Nach dem überraschenden Tod von Willy Sadkowski 1996 hatte das Orchester Glück, den Musiker und Pädagogen Ralf Hagens für sich zu gewinnen. Der trieb die Entwicklung voran und dann passte der Begriff Blasmusik nicht mehr, so dass eine Umbenennung eben in VielHarmonie Orchester die logische Konsequenz war. Karten gibt es über die bekannten Elmshorner Vorverkaufsstellen, im Internet (www.adticket.de) sowie an der Abendkasse.

Der Dirigent hat übrigens am heutigen Donnerstag noch einen – vermutlich mit einem gewissen Lampenfieber verbundenen – Termin mit einem anderen Klangkörper. Für Müller steht ab 19.30 Uhr seine erste Abschlussprüfung in der Dirigierklasse des Johannes-Brahms-Konservatoriums Hamburg an. Er tritt in der Uetersener Erlöserkirche mit dem Orchester des Konservatoriums und dem Kammerchor Uetersen auf. Solisten sind Sina Nehlsen, Sopran, und Michel Preiß, Bass. Zu hören ist das „Te Deum“ von Antonin Dvorak und die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur von Johannes Brahms. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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