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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 22:11 Uhr

Besuch : Vom Wert sauberen Wassers

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Warum ist die Abwasserreinigung so wichtig für den Wasserkreislauf, und was bedeutet es eigentlich, wenn Wasser nicht jederzeit verfügbar ist? 28 Schüler der Grundschule Haseldorfer Marsch haben auf diese und andere Fragen in der vergangenen Woche Antworten gesucht. Dafür holten sie sich Hilfe von denen, die es am besten wissen: Die Drittklässler waren zu Gast im Hetlinger Klärwerk.

shz.de von
erstellt am 25.Mär.2013 | 22:21 Uhr

Aus Anlass des von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Weltwassertages, der in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Zusammenarbeit“ stand, wurden sie auch mit Zahlen konfrontiert. Etwa der, dass weltweit 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben!

Oder der, dass 80 Prozent des weltweit anfallenden städtischen Abwassers ungereinigt in Flüsse und Seen fließen und dort nachhaltig die Natur – und damit schließlich auch den Menschen – schädigen. Oder schließlich der Zahl, dass weltweit 2,6 Milliarden Menschen nicht mal über einfachste sanitäre Anlagen verfügen.

„In Deutschland sind nahezu alle Haushalte an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen. Und Schleswig-Holstein verfügt über ausreichende Wasservorräte und qualitativ sehr gutes Trinkwasser“, erklärt Ute Hagmaier, Referentin für Umwelt und Bildung beim Abwasser-Zweckverband (azv) Südholstein, den wissensdurstigen Gästen aus der Marsch. Und die verstanden die Botschaft blitzschnell, begriffen, welche katastrophalen Auswirkungen es haben kann, wenn ein Mensch kein sauberes Trinkwasser hat oder sich in dem Gewässer waschen muss, in das vorher das Abwasser geleitet wurde.

Engagiert bastelten und diskutierten die Kinder mit den Abwasser-Experten und Umweltpädagogen, gestalteten dabei sogar eine Bildergalerie zum Weltwassertag. Zuvor bekamen sie bei einem Rundgang über das Klärwerksgelände einen Eindruck von der Technik, die notwendig ist, um Abwasser heute so zu reinigen, dass es bedenkenlos wieder in die Elbe geleitet werden kann. „Die Kinder lernen beispielsweise, dass es schwierig sein kann, Wasser gerecht zu verteilen und dass es umso wichtiger ist, sich gemeinsam für die nachhaltige Nutzung des Wassers einzusetzen“, sagte Klassenlehrerin Jutta Rietzschel.

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