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Schottlandabend : Vom kleinen Chor, der Großes erlebte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einem Revival-Konzert, einer original schottischen Suppe und einem Reiserückblick in Bildern haben sich die Mitglieder der Kantorei Haselau bei Freunden und Förderern für ihre Unterstützung bedankt – und sie an ihrem phantastischen Reiseabenteuer teilhaben lassen: Sie erzählten die Geschichte vom kleinen Chor, der auszog, um Großes zu erleben. „Chormitglied Thomas Herion berichtete uns von einem Chorwettbewerb im schottischen Oban für Chöre, die die Sprache ihrer Region pflegen und wir sagten Ja. Chorleiter Michael Horn-Antony fragte uns, ob wir wirklich teilnehmen wollten und wir sagten Ja“, erzählte Chorsprecherin Maria Westphal einleitend – und so nahm das Ganze seinen Lauf: Es wurde geprobt, gälische Texte wurden in Lautschrift übersetzt und Sponsoren wurden gesucht.

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erstellt am 01.Dez.2015 | 20:41 Uhr

Die Unterstützung für das Projekt kam von allen Seiten. Das Amt Moorrege, die Kirchengemeinde Haselau, die Raiffeisenbank Elbmarsch, der Schleswig-Holsteinische Heimatbund und viele Privatleute begeisterten sich für das Vorhaben und gaben einen Beitrag. Zusätzlich lud die Kantorei zu Benefiz-Veranstaltungen mit Programm ein.

In der familiären Atmosphäre vom „Haselauer Landhaus“ ließ Chorleiter Horn-Antony in seiner unterhaltsamen Weise die fünftägige Reise Revue passieren. Nicht nur das Wetter war perfekt. Auch die Auftritte der „crazy Germans“ kamen hervorragend an. Sie waren innerhalb kürzester Zeit bekannt. Mit ihren Tüchern in den Farben Schleswig-Holsteins erkannte man sie auch beim privaten Streifzug durch die Kneipen des Ortes, wo sie viele lobende Worte zu hören bekamen. Als einziger ausländischer Teilnehmer des Wettbewerbs zogen die Haselauer Sänger auch die Aufmerksamkeit des Fernsehsenders BBC auf sich.

Als krönender Abschluss des Schottlandabends wurde daher der BBC-Mitschnitt der Auftritte gezeigt. Alle Lieder, die die Kantoreisänger in Schottland gesungen haben, brachten sie auch jetzt zu Gehör - darunter auch das Wettbewerbslied „Miann an eilthirich“ (Ich muss mich auf den Weg machen). Für Initiator Herion gab es ein Präsent. Auch der Chorleiter, Pastor und Kantoreimitglied Andreas-Michael Petersen, Solosängerin Petra Begas und Organisatoren bekamen ein Dankeschön. Zur Einstimmung auf den Schottlandabend gab es eine Graupensuppe mit Lammfleisch, die Jan Lienau, Gastwirt vom „Haselauer Landhaus“, nach einem Originalrezept gekocht hatte.

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