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Feuerwehr-Konzert : Vom Defiliermarsch bis zu „Atemlos“

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Abwechslung war Trumpf beim großen Konzert der Feuerwehrkapellen aus dem Kreis Pinneberg. Da wurde einer der bekanntesten Defiliermärsche der Deutschen Musikgeschichte („Beim Morgengrauen“), ein Text der Romantik („Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“) sowie eine der heimlichen Nationalhymnen der Schotten gespielt, „Scotland, the brave“. Zu hören waren aber auch ein Frank-Sinatra-Klassiker („New York, New York“), Deutschrock von Peter Maffay („Nessaja“) sowie mit „Atemlos“ ein Helene-Fischer-Dauerbrenner der Schlagerszene.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 21:54 Uhr

Thorsten Rockel, Fachwart Musik des Kreisfeuerwehrverbandes, begrüßte die Gäste. Er sei froh, trotz des tollen Wetters auf volle Reihen zu blicken, sagte er. „Was wären wir ohne unser Stammpublikum?“, so Rockel, um dann auch die zu begrüßen, die zum ersten Mal zu dem Konzert gekommen sind. Eine lange Reihe von Politikern sowie Vertretern der Feuerwehr wurden von ihm begrüßt.

Der Hausherr der Halle An’n Himmelsbarg, Moorreges Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU) bekam die Gelegenheit eines Grußwortes. Mit Blick auf die Jugendarbeit in den Kapellen sagte er: „Es ist nicht uncool, sich für die Gemeinschaft zu engagieren.“ Rockel bat noch um Nachsicht, sollte es mal einen schrägen Ton geben. „Wir sind alles Amateure“, sagte der Seestermüher. Eröffnet wurde das Konzert mit zwei Stücken, die alle vier Kapellen zusammen intonierten. Dann gab es die Gelegenheit für die Gruppen, einzeln ihre Stärken zu demonstrieren.

Marion Markowe aus Hasloh übernahm die Moderation von Rockel. Mit einem „Jungs, haut rein“ ging es los. Sie kündigte nicht nur die Stücke an, sondern rührte auch noch kräftig die Werbetrommel für die Musik- und Spielmannszüge.

So hob Marion Markowe bei den Haselauern nicht nur die Stärke von 48 Musikern, darunter zehn weibliche und 14 jugendliche hervor. Sie strich heraus, dass die Marschmer schon einmal bei der weltberühmten Steuben-Parade in Ney York mitmarschiert sind. Und bei den Seestermühern sind „die Mädels knapp in der Überzahl“, so die Vollblutmusikerin. Seit Kurzem verstärkt Mats Rockel den Musikzug. Der Zwölfjährige ist der Sohn von Torsten Rockel, der auch die Marsch-Gruppe leitet. Der Nachwuchs spielt natürlich wie der Papa Trompete.

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