Haus Ueterst End : „Volle Hütte“ beim Sommerfest

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Im kommenden Jahr wird das Haus „Ueterst End“ 200 Jahre alt. Joachim Rudat hat in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vereins der Ost- und Westpreußen in Uetersen – Mitnutzer des Hauses – den UeNa verraten, dass dieses Ereignis ganz groß gefeiert werden soll. Schließlich erinnert man sich noch ganz genau an die 1980-er Jahre, in denen das Schicksal des Hauses eine Wende genommen hat. Als sich ehrenamtlich Tätige nämlich engagierten, die frühere Mädchenbürgerschule zu erhalten. Heute denkt niemand mehr an einen Abriss des Hauses an der Kirchenstraße 7. Vielmehr erfreuen sich mit den Ost- und Westpreußen auch die Landsmannschaft der Pommern, die Mitglieder des Vereines zur Erhaltung ostdeutschen Kulturgutes und die Angehörigen des Uetersener Vereins „Ueterst End“ im SHHB an dem Anwesen mit mehreren Gruppenräumen, Bernsteinmuseum und großem Garten.

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22. Juli 2012, 21:20 Uhr

Am Sonnabend wurde Sommerfest gefeiert. „Für alle war das Fest ein Erfolg“, so Rudat im UeNa-Gespräch. Sogar aus Pinneberg, Elmshorn, Wedel und aus Heide seien Gäste gekommen, um sich zum einen ihrer Wurzeln zu erinnern, aber auch, um einen sonnigen Sommertag in netter Gemeinschaft zu erleben.

Neben einem großen Kuchenbuffet lockte der Grill. Zudem konnten sich die etwa 80 Gäste an einer Tombola beteiligen, deren Erlös dem Erhalt des Hauses zugute kommen wird. Denn die Unterhaltung des Gebäudes obliegt den nutzenden Vereinen. Besonderer Gast am Sonnabend war Moorreges Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg, der sich insbesondere für das Bernsteinmuseum des Hauses interessierte. Weinberg plant für „seine“ Gemeinde ein heimatgeschichtliches Museum. Entstehen soll es an der Klinkerstraße. Für die Unterhaltung beim Sommerfest sorgten Vera Zimmermann mit ihrem Akkordeon und Erwin Krüger, der mit der Drehorgel vorbeischaute. Joachim Rudat unterhielt zur fortgeschrittenen Zeit mit einem Videofilm.

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