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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 03:54 Uhr

Handball : Völliges Durcheinander

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Landesligist TSV Uetersen hat den erhofften Auswärtssieg beim FC St. Pauli II verpasst. Die 1. Herren kamen zweimal nach Rückstand ins Spiel zurück, konnten dabei einen Fünf-Tore-Vorsprung in der ersten Halbzeit und einen Zwei-Tore-Vorsprung nach dem Wechsel nicht halten.

shz.de von
erstellt am 29.Nov.2011 | 20:39 Uhr

Für völliges Durcheinander sorgte dabei die indiskutable Schiedsrichterleistung. Elf Zeitstrafen gegen Uetersen und sieben gegen St. Pauli sorgten dafür, dass kaum einmal komplette Teams auf dem Parkett waren. Vor dem Schlusspfiff hatte der TSV nur drei Feldspieler dabei, trotzdem gelang der Anschlusstreffer zum 30:29, das war dann das Endergebnis.

Mit 1:0 ging der TSV in Führung, lag dann 1:3 hinten. Ein Torefestival von Pietsch (vier verwandelte Siebenmeter in Folge und weitere vier Feldtreffer von ihm) ergab eine 11:7-TSV-Führung. Die Abwehr stand gut und was durchkam, hielt Boje. Nach dem 12:8 aus Sicht des TSV ließ man sich von der Hektik, die St. Pauli, die Schiedsrichter und das Kampfgericht verbreiteten, anstecken, verlor den Faden und lag zur Pause unnötig 13:14 hinten.

Nach dem Wechsel konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Die Zwei-Tore-Führung (18:19, 18:20) durch Timm und Faar in Unterzahl drehte St. Pauli zum eigenen Vorsprung (21:20). Bis zum 26:26 kam Uetersen durch Schnelligkeit und erfolgreiches Durchstecken immer wieder zum Ausgleich, dann legte St. Pauli aber zwei Tore vor (28:26) und schaffte letztendlich den Sieg.

Uetersen hat sich durch die Zeitstrafen immer wieder aus der Bahn werfen lassen und kassierte dadurch die unnötige zweite Niederlage in der laufenden Saison.

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