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Schützenwesen : Vier Tage lang Spaß in Harsewinkel

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Harsewinkel ist eine Herausforderung. Aber sie ist es wert. In dieser Stadt, ganz im Norden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gelegen, genießt das Schützenwesen noch einen zentralen Stellenwert im Leben der Gemeinde. Mehr als 1000 Männer und Frauen gehören dem Verein an, das jährliche, viertägige Schützenfest ist legendär.

shz.de von
erstellt am 14.Jul.2013 | 17:57 Uhr

Seit vielen Jahren regelmäßig zu Gast, wenn es in Harsewinkel etwas zu feiern gibt, ist der Schützenverein Uetersen. Natürlich war man auch bei den diesjährigen Proklamationsfeierlichkeiten zu Gast. Im 48. Jahr der freundschaftlichen Verbundenheit mit den Harsewinkler Schützen, ist der SV Uetersen um König Axel Lange mit 26 Schützen und Freunden angereist.

Das Spektakel begann mit einem Festkommers mit Ehrungen und Beförderungen. Marion Lange, die Zweite Vorsitzende der Uetersener Schützen, erhielt den Orden für die beste aktive Mitgliederwerbung. Sie bescherte dem BSV Harsewinkel fünf neue passive Mitglieder aus den Uetersener Reihen.

400 Teilnehmer waren am anderen Tag zu Gast, als es galt, das Kinderschützenfest zu feiern. Die Siegerin, Lisa Strotmann (13), erhielt vom Uetersener König Süßigkeiten, vom 1. Vorsitzenden, Dirk Behnisch, gab es die Uetersener Jubiläumsnadel.

Am Heimatabend unter freiem Himmel beteiligten sich 1300 Gäste. Wer nun meint, dass die Schützen am anderen Morgen ausschlafen können, dem sei gesagt, dass das Wecken bereits um 4.30 Uhr erfolgt, also mitten in der Nacht. . . Der örtliche Spielmannszug kannte daher kein Erbarmen. Schließlich musste sich jeder rechtzeitig auf das Frühstück und den großen Umzug vorbereiten, der diesmal knapp 1000 Schützen und Musiker mehrere Kilometer durch die Gemeinde führte.

Im Anschluss bekam Volkskönig Hans-Peter Hildebrandt einen Orden für besondere Verdienste. Er fungierte als Fotograf für den BSV Harsewinkel. Der dritte Tag in Harsewinkel endete mit dem Königsball, ausgerichtet von Andreas Gall, dem scheidenden Regenten. Wenn Schützenfest ist, dann herrscht auch am Montag Ausnahmezustand. Pünktlich um 8 Uhr folgte der nächste Marsch durch die Stadt, an dem immerhin 600 Schützen teilnahmen. Dem Ausschießen des neuen Königs folgte der so genannte Umzug zum „Vatertag der Schützen“. In Harsewinkel ist das mit der höchste Festtag.

Fazit der Uetersener: Es waren wieder vier tolle aber auch anstrengende Tage und die Gastfreundschaft war wie gewohnt hervorragend.

Nun freuen sich Uetersener und Harsewinkler Schützen auf ein Wiedersehen im September. Denn dann wird in der Rosenstadt Schützenfest gefeiert. Gelegenheit für die Nordrhein-Westfalen, sich im Land zwischen den Meeren umzuschauen.

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