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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 09:14 Uhr

Nabu : Viele Vögel leben im Klosterbezirk

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie ist es um die heimische Vogelwelt bestellt? Verändert sich diese? Wo gibt es welche Vögel? Der Nabu will’s wissen – Jahr für Jahr! Zum Zählen werden Vogelfreunde aktiviert, und das bundesweit. Am Sonnabend hatte sich eine Gruppe unter der Leitung von Nabu-Mann Hans Ewald am Burg-Kinocenter eingefunden, um sich an der aktuellen „Stunde der Wintervögel“, so der Name des Großprojekts, zu beteiligen. Begleitet wurden sie von einem Team vom NDR-Fernsehen, das einen Beitrag für das Schleswig-Holstein-Magazin drehte.

shz.de von
erstellt am 10.Jan.2016 | 21:34 Uhr

Die etwa 15 Vogelfreunde hatten sich gut vorbereitet. Ein Fernglas hatte fast jeder mitgebracht, denn zuweilen ist es schwierig, die gefiederten Burschen auf den Bäumen und zuweilen auch im Unterholz zu entdecken. Kleiber, Zaunkönig und Spatz (Haussperling) sind die eher kleineren Vertreter in der Vogelwelt und oft nur mit optischer Hilfe erkennbar. Ringeltaube, Dohle und Amsel sind hingegen auch gut mit bloßem Auge auszumachen. Diese Arten und noch viel mehr leben im Klosterbezirk mit seinen vielen uralten Bäumen und Rückzugsmöglichkeiten. Und im Kloster wurde auch gezählt. Etwa eine Stunde lang – bei bestem Winterwetter mit Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt herum. Den Teilnehmern, die sich auch Tipps für die Vogelfütterung im Winter geben lassen konnten, wurde mitgeteilt, dass sich 2015 bundesweit 77000 Menschen an dieser Aktion beteiligt hätten und dass es damit die größte Veranstaltung ihrer Art mit wissenschaftlichem Hintergrund sei. Insgesamt sind 2015 Meldungen aus 53000 Gärten und Parks mit mehr als zwei Millionen gezählten Vögeln eingegangen. Gemessen an der Einwohnerzahl waren Vogelfreunde in Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein am fleißigsten. Noch bis zum 18. Januar kann sich jeder an der Vogelzählung beteiligen. Und so geht’s: Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig.

Jeder Teilnehmer sucht sich einen Platz, von wo aus er gut beobachten kann. Er notiert sich von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen waren. Das vermeidet Doppelzählungen. Auf der Homepage des Nabu (www.nabu.de) gibt es eine farbige Zählhilfe zum Ausdrucken.

Der Nabu bittet darum, das Online-Meldeformular zu benutzen. Denn so würden Kosten gespart und die Beobachtungen flössen live in die Auswertung ein. Meldeschluss ist der 18. Januar.

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