Politik : Viele neue Kandidaten

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Die Haseldorfer CDU sei ein Vorbild im Erzielen von absoluten Mehrheiten, so der christdemokratische Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Ole Schröder und erklärte damit, warum der Kreisparteitag zur Aufstellung der Listen- und Direktkandidaten in diesem Jahr im „Haseldorfer Hof“ stattfand.

shz.de von
25. Februar 2013, 21:29 Uhr

169 wahlberechtigte Christdemokraten aus dem Kreis Pinneberg hatten den großen Festsaal des renommierten Restaurants geentert und demonstrierten Einigkeit und Gleichklang innerhalb der Kreispartei – 25 Kandidaten aus 25 Wahlkreisen gingen ohne Diskussion im Block blitzschnell durch, 25 Direktkandidaten fanden die gleiche schnelle Einigkeit auf der Liste, an der Spitze die Fraktionsvorsitzende Heike Beukelmann, auf Platz zwei Kreispräsident Burkhard E. Tiemann.

Viele neue Kandidaten, lobte Schröder die Aufstellung, werden frischen Wind in den Kreistag bringen und noch nie habe es so viele Frauen in der CDU gegeben, die sich als Kandidatinnen für den Kreistag bewerben.

Dass in Tornesch und Hasloh Grüne und FDP gar nicht erst gegen die CDU antreten, erfreue die CDU nicht, so Schröder, zeige aber deutlich, dass es die CDU sei, die hier im Kreis gestalten wolle und das auch umsetzen könne.

Die Rolle der Hausfrau sei zwar für die CDU nicht mehr das wichtigste Leitbild, aber auch nicht wie bei SPD und Grünen ein Feindbild, meinte Ole Schröder und kam so auf das Hauptthema seiner Frau, der Familienministerin Kristina Schröder zu sprechen. Die Familienpolitik richte sich nicht nach den Bedürfnissen der Firmen und Gewerkschaften aus, sondern nur nach den Bedürfnissen der Familien. Und die müssten selbst entscheiden, wann die Frauen nach der Geburt eines Kindes wieder ins Berufsleben zurück wollen. Schröder erwähnte die Verkehrspolitik, die Anbindung der A 20 an die Westküste und den Ausbau der S-Bahn von Hamburg in den Kreis Pinneberg. Er sei sicher, so Schröder, dass jetzt in Schleswig-Holstein eine langsam angefahrene kraftvolle Oppositionspolitik wirken werde.

Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion und Mitglied im Landtag, Hans-Jörn Arp, Gast aus dem benachbarten Kreis Steinburg, kritisierte die neue Landesregierung als „Küstennebel-Fraktion“, die bereits jetzt eine Neuverschuldung von 400 Millionen Euro vor sich herschiebe, obwohl die CDU-FDP ihr einen Haushalt ohne einen einzigen Euro Neuverschuldung übergeben habe, meinte Arp.

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