Fußball : Viel Spaß bei der Fußballschule

In der vergangenen Woche machte die Fußballschule des Hamburger SV Station in Uetersen. Weil der vom TSV Uetersen zur Verfügung gestellte Platz leider noch immer unbespielbar war, wurde das Fußball-Camp für die 6- bis 12-Jährigen kurzfristig in die Halle an der Birkenallee verlegt. Hier fanden sich 65 Nachwuchskicker ein, die von fünf Betreuern der HSV-Fußballschule trainiert wurden. Neben Campleiter Frederick Duteau bestand die Trainergruppe aus Dirk Heyne, der einst das Tor der DDR-Nationalmannschaft sowie des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hütete und bis zum Dezember 2007 den 1. FC Magdeburg trainierte, sowie aus Alina Schuldt, Martin Bube und Sören Flöge.

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09. April 2013, 20:58 Uhr

„Endlich wie ein Profi fühlen und trainieren – das stand allen Nachwuchskickern ins Gesicht geschrieben, als sie von Duteau persönlich an der Tür begrüßt wurden“, berichtete Detlef Müller, Jugend-Trainer des TSV Uetersen, der die HSV-Fußballschule eng begleitete, was er wie folgt erklärte: „Hauptsächlich waren bei dem Camp ja die F-Jugendlichen und die etwas älteren Spieler aus Uetersen und Umgebung dabei – und sie alle haben unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse gesammelt!“

Die Verantwortlichen der HSV-Fußballschule, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, hatte sich wie immer professionell vorbereitet und jeder Teilnehmer erhielt zu Anfang des Camps eine komplette Ausstattung mit zwei Trikots, einer Hose und Stutzen vom HSV für die gesamte Trainingswoche. „Duteau verstand es von Anfang an, die Kinder mit Ernst und viel Witz zu fesseln“, lobte Müller. Nachdem die Kinder in vier Gruppen, die nach den HSV-Profis Adler, Westermann, van der Vaart und Jansen benannt wurden, eingeteilt worden waren, ging es sofort los: „Es gab ein kurzes Aufwärmen mit Ball und anschließend Technik, Kurzpass, freies Spiel und Schusstraining – alles aufeinander abgestimmt und für alle gleich“, berichtete Müller. Duteau betonte: „Die Kinder sollen alle Spaß haben, das ist das Wichtigste. Dass sie dabei natürlich noch etwas lernen, ist doch umso besser. Man lernt am besten, wenn es unverkrampft zugeht, wobei die Disziplin nicht zu kurz kommen darf!“

Am Donnerstag, dem vierten Tag, gab es eine große Überraschung für die Camp-Teilnehmer: Sie fuhren mit der S-Bahn, in der sie vom Zugbegleiter eine persönliche Begrüßungsansage bekamen, nach Hamburg-Stellingen zur Imtech-Arena. Dort ging es am HSV-Mannschaftsbus vorbei in den Kabinenbereich, an der Interviewzone vorbei und durch den Spielertunnel, durch den sonst die Profis laufen. Alle vier Gruppen durften einmal Platz nehmen auf der Ersatzbank, wo sonst HSV-Coach Thorsten Fink und seine Schützlinge sitzen. Nach diesem Erlebnis ging es zum Trainingsgelände an der Südseite der Arena, wo ein HSV-Profi nach dem anderen für ein Foto mit den Uetersenern posierte. „Unsere Gruppe hatte das große Glück, mit fast allen HSV Profis ein gemeinsames Bild zu haben“, so Müller. Nachdem die Camp-Teilnehmer einen Blick in den VIP-Bereich der Imtech-Arena geworfen hatten, ging es zum Mittagessen in „Die Raute“. Danach gab es eine Trainingseinheit auf dem HSV-Platz, ehe die Rückfahrt nach Tornesch anstand. Am Freitag, dem Abschlusstag, überreichten die Trainer jedem Nachwuchskicker vor den Augen der versammelten Eltern einen Pokal. Duteau dankte allen Teilnehmern für eine „großartige Woche“ und die Kinder bedankten sich mit einer gesungenen Version von „Hamburg, meine Perle“. Als Überraschungsgast trat noch der Fußball-Free-Styler Florian Halimi auf, der akrobatische Kunststücke mit dem Ball zeigte. „Unter tosendem Beifall ging damit die Fußballschule zu Ende und alle waren sich einig, dass es nächstes Jahr ein Wiedersehen geben wird“, so Müller abschließend.

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