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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 13:31 Uhr

Einbürgerung : Viel Neues im Kreishaus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Neues Kreishaus in Elmshorn, neue Einbürgerungszeremonie – und beides kam bei den Menschen, die hier im Saal „Aboretum“ ihre neue deutsche Staatsbürgerschaft feierten, ganz groß an.

Früher gab es für diejenigen Menschen mit Migrationshintergrund aus ganz vielen Ländern der Welt die begehrte Urkunde erst beim Festakt, dieses Mal kamen die „neuen Deutschen“ ganz freiwillig, um gemeinsam zu feiern, ihre Urkunde lag bereits Zuhause vor. Und so war es dann ein Fest mit Landrat Oliver Stolz, Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, etlichen Kreistagsabgeordneten, Bürgermeistern oder dessen Vertretern, das die jetzt eingebürgerten Deutschen aus Barmstedt, Halstenbek, Elmshorn, Rellingen, Quickborn, Schenefeld, Pinneberg sowie Tornesch und Uetersen mit Verwandten, Freunden und Kindern bis zum Schluss genossen.

Ein „herzliches Willkommen“ entbot Landrat Oliver Stolz, ebenso der Kreispräsident, der in seiner Rede besonders hervorhob, dass die Entscheidung für den deutschen Staat sicher nicht allen immer leicht gefallen sei, schließlich hätten sie ihren Pass abgeben müssen, sich zum deutschen Grundgesetz bekennen müssen.

Aber, so Tiemann, nun hätten die frisch gebackenen Deutschen auch die einzigartige Chance, eine neue Kultur kennenzulernen. Das sei allerdings eine wechselseitige Chance, denn auch wir hätten jetzt die Chance, ihre Kultur genauer anzuschauen. Eine große Möglichkeit liege auch in der Bildung. „Wir brauchen unbedingt Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund“, forderte Tiemann. „Unsere Gesellschaft braucht Sie nicht nur in der Wirtschaft.“

Der Kreispräsident bat seine Gäste, an Ehrenämtern und in Vereinen teilzunehmen, denn Integration finde in unserer Gesellschaft besonders gut in den kleinen Orten statt. Gerade auch in Feuerwehren oder beim Technischen Hilfswerk (THW) würden junge Frauen und Männer einen guten Platz finden, mit dem sie eine Vorbildfunktion für andere Einwanderer erfüllen. Claus Böttcher, Ortsbeauftragter des THW in Pinneberg schilderte in einer eindrucksvollen Power Point Präsentation, wie wichtig die Zusammenarbeit von ehrenamtlichen Helfern im In- und Ausland ist.

Der frühe Abend oder späte Nachmittag klang mit einer ausgesprochen gemütlichen Schlacht am Kuchenbuffet und ganz vielen Gesprächen harmonisch aus.

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erstellt am 23.Apr.2012 | 21:24 Uhr

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