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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 08:19 Uhr

Judo : Viel erlebt in den Ferien

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Judokas des TV Haseldorf blicken auf zwei ereignisreiche Herbstferien-Wochen zurück. Zunächst verbrachten die jungen TVH-Judokas im Rahmen einer Ferien-Freizeit zusammen mit ihren Freunden aus Glückstadt, mit denen sie in der Vergangenheit bereits bei zahlreichen Mannschaftswettkämpfen antraten, eine schöne Woche in der Hansestadt Lübeck.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2013 | 18:36 Uhr

Nachdem die Haseldorfer und die Glückstädter ihre Zimmer in der Jugendherberge „Vor dem Burgtor“ bezogen hatten, eröffnete eine Stadtführung die aufregende Woche. „Gemeinsame Spaziergänge sowie gemeinsame Spiele draußen und drinnen schweißten die Gruppe näher zusammen“, berichtete TVH-Judo-Spartenleiter Heinz Grobys. Zweimal besuchten die Judokas zudem das Hallenbad in Lübeck. Sportlicher Höhepunkt war aber der Besuch in der Kampfsportschule des Vereins Budokan Lübeck. Hier durften die Kinder unter anderem an einer Trainingseinheit mit Igor Wandtke, einem Judoka des diesjährigen Weltmeisterschafts-Kaders des Deutschen Judo-Bundes, teilnehmen. Wandtke belegte jüngst mit der Deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien den dritten Platz – natürlich holten sich alle Judoka ein Autogramm für ihren Judoanzug!

Nach einer etwas chaotischen Rückfahrt (in Hamburg war ein Baum in eine Hochspannungsleitung gefallen, was Ausfälle und Verspätungen im Bahnverkehr bedeutete), konnten die Eltern ihre Kinder wohlbehalten am Bahnhof in Elmshorn abholen. „Alle hatten viel Spaß und freuen sich schon auf das nächste Jahr, in dem es wieder eine Ferien-Freizeit gibt“, so Grobys, der noch der Glückstädterin Desiree Steiger dankte: „Sie hat die Judokas wieder hervorragend betreut!“

Nach der Ferien-Freizeit machten sich mit Sophie Blaney und Velten Buhr zwei junge TVH-Judokas auf den Weg nach Glinde im Kreis Stormarn. Dort fand in diesem Jahr Norddeutschlands größtes Judo-Turnier für Jugendliche statt. Mehr als 220 Judokas aus insgesamt 30 Vereinen reisten aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen an.

Sophie Blaney konnte sich dieses Mal nicht durchsetzen: Trotz „großem kämpferischen Einsatz“, den ihr Heinz Grobys attestierte, schied sie in einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld vorzeitig aus. Velten Buhr konnte sich dagegen mit vier Siegen bis ins Finale vorkämpfen: „Alle vier Siege erreichte er mit voller Punktzahl“, lobte Grobys. Erst im Finale musste sich Velten Buhr einem Kämpfer aus Hamburg geschlagen geben – die großartige Leistung des Haseldorfers wurde aber mit dem zweiten Platz belohnt.

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