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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 19:57 Uhr

Fußball : Viel enger als erwartet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wer bei der Kreisklassen-Partie der 1. Herren des TSV Heist gegen den 1. FC Quickborn III erst zur zweiten Halbzeit an der Hamburger Straße eintraf, bekam gleich ein Tor zu sehen.

shz.de von
erstellt am 05.Apr.2016 | 20:39 Uhr

Nach einem Eckstoß von Rafael Vazquez klärten die Gäste den Ball nicht weit genug; Lorenzo Prange zog aus 22 Metern ab und Jan-Luca Bruckmann lenkte den Schuss ins Netz (47.). Dass dies erst das 1:0 gewesen sein sollte, mochte der verspätet in Heist eingetroffene Zuschauer kaum glauben ‒ schließlich hatte der TSV das Hinspiel noch mit 10:1 gewonnen und dem FCQ damit eine von in dieser Saison bereits sieben (!) zweistelligen Niederlagen beschert. „Dieses Mal sind die Quickborner aber mit einer völlig anderen Mannschaft angetreten“, berichtete TSV-Trainer Ingo Jopp, der dafür, dass sein Team in der ersten Halbzeit kein Tor gegen den noch punktlosen Tabellenletzten erzielte, „zwei ganz einfache Gründe“ nannte. Zum einen hätten die Quickborner „sehr diszipliniert sowie defensiv agiert“, wie Jopp den Gegner umschrieb, und zum anderen sei sein Team „nie richtig ins Spiel gekommen“. So entwickelte sich eine einseitige Partie, in der die Heistmer zwar deutlich mehr Ballbesitz, aber kaum klare Chancen hatten.

Nach nur 30 Sekunden hätten beinahe die Gäste getroffen, doch TSV-Torwart Mike Imbeck konnte den ersten und für lange Zeit auch einzigen Schuss der FCQ-Dritten soeben noch über die Latte lenken. Die Heistmer Führung lag vor der Pause nur einmal in der Luft, als Hauke Suhl den Ball nach einer Vazquez-Ecke an den Pfosten köpfte. In der Pause stellte Jopp um und brachte Prange, der nicht nur beim Führungstor seinen Fuß entscheidend im Spiel hatte, sondern kurz darauf auch das 2:0 selbst erzielte: Nach einem Pass von Marc Richert jagte Prange den Ball aus 15 Metern in die lange Ecke (57.).

„Nach diesem Tor habe ich gedacht, dass wir nun besser im Spiel sein würden“, sagte Jopp ‒ doch dies erwies sich als falsch. Stattdessen plätscherte die Partie nämlich weiter vor sich hin und Jopp tadelte: „Uns fehlte die nötige Einstellung!“ In der 78. Minute kamen die Gäste überraschend zum Anschlusstreffer, als ein langer Einwurf in die Mitte an allen Heistmern vorbei in die Mitte flog, wo ein FCQ-Akteur zum 2:1 einschob.

„In der Schlussphase sind wir dann plötzlich ins Schwimmen gekommen“, so Jopp, der zugab: „Es wäre nicht unverdient gewesen, wenn die Quickborner noch den Ausgleich erzielt hätten.“ Auch, wenn das Spiel enger als erwartet verlief, so gewannen die Heistmer mit 2:1 und wahrten ihre Aufstiegschance. „Das ist die Hauptsache“, so Jopp, der abschließend betonte: Ich gestehe meiner jungen Mannschaft auch einmal ein schwächeres Spiel zu!“

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