Viel Akribie und Vereinstreue

Sie erhielten von ihrem Sportverein eine Ehrennadel für 15 Jahre Treue zum Heidgrabener SV.
Sie erhielten von ihrem Sportverein eine Ehrennadel für 15 Jahre Treue zum Heidgrabener SV.

Heidgrabener SV hat bereits 1024 Mitglieder / Weitere Helfer sowie Begleiter für Hörnum-Fahrten gesucht

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20. März 2018, 16:05 Uhr

„Der Verein ist finanziell gesund“. Das stellte der Vorsitzende Manfred Langer mit einem zufriedenen Seufzer auf der Jahreshauptversammlung fest. Der Heidgrabener Sportverein, immerhin die größte Organisation in Heidgraben, umfasst stolze 1024 Mitglieder und die werden so gut verwaltet, dass sich nur die wenigsten Gedanken um den „bürokratischen Kram“ machen. Daher war die Jahreshauptsversammlung im Sportlerheim auch nur relativ dünn besucht, gekommen waren die Abteilungsleiter, die zu Ehrenden, der Vorstand und Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen sowie der Vorsitzende des Sportausschusses, Lothar Kahnert und eine Handvoll Interessierte.

Gleich am Beginn der Tagesordnung standen die Ehrungen auf dem Programm: Finja und Tim Lukas Krieg, Justus Große, Marvin Schmahl, Dominik Lüchau, Norbert Seibicke, Harald Tobies und Thore Timm erhielten die Ehrennadel für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit, eine silberne Ehrennadel gab es für Ralf Brinke und gleich zwei goldene Ehrennadeln für 40 Jahre Treue zum Verein überreichte der Vorsitzende an Hannelore Wulff und Sven Meyer.


25 Jahre als Unparteiischer tätig

Eine besondere Auszeichnung erhielten ebenfalls Astrid und Michael Zibull, die zehn Jahre die Hörnum-Fahrten geleitet und begleitet hatten und jetzt aufhören. Daher werden für die beiden ganz dringend Menschen gesucht, die Spaß daran haben, die Kinder und Jugendlichen auf der Fahrt nach Sylt zu betreuen. Ganz selten ist auch das Jubiläum eines Heidgrabener Schiedsrichters: Frank Tesch ist jetzt 25 Jahre dabei und wurde auf der Jahreshauptversammlung mit viel Beifall und einer Auszeichnung für das langjährige Engagement geehrt.

Ganz besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr dem Bericht des Kassenwartes Gebhard Rühlow, der akribisch Belege für Ausgaben und Einnahmen vorgelegt hatte und im vergangenen Jahr dank seiner „Bissigkeit“ − wie Manfred Langer es bezeichnete − auch noch dem säumigsten Beitragszahler die Hosen herunter gezogen und so eine beträchtliche Summe eingetrieben hatte. Dringend nötig, denn schließlich gilt es, mit Hilfe der Gemeinde, des Kreises und des Landessportverbands einen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage zu finanzieren.

Alle Abteilungsleiter wussten aus ihren Sparten nur Positives zu berichten. Lediglich Jugendwartin Katrin Neu schickte deutliche Worte an die Versammlung. Bei allen Feiern und Veranstaltungen, die von den Jugendlichen geplant werden, sei es Osterfeuer, Ostereier verstecken, Faschings- und Halloweenparty und Zelten im Freien, Disco und den diversen Turnieren, fehlen freiwillige Helfer, die beim Auf- und Abbau mit anpacken. Es wäre schade, betonte Neu, wenn solche Aktionen ausfallen müssten, denn sie werden nomalerweise sehr gut angenommen. So kommen allein zur Halloween-Party bis zu 80 Kinder.

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