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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 20:53 Uhr

Erfolg : VHS-Konzert der Superlative

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wohl jeder Besucher des ausverkauften Adventskonzertes, zu dem das VHS-Akkordeonorchester „Harmonia“ unter Leitung von Leonid Klimaschewski eingeladen hatte, wünschte sich, dass der wunderbare Abend mit den Akkordeonklängen und dem Gesang von Joachim Duske nicht zu Ende gehen möge.

shz.de von
erstellt am 29.Nov.2011 | 20:43 Uhr

Denn was da auf der Bühne der Begegnungsstätte POMM 91 an mitreißendem Tastenspiel sowie facettenreicher Tenorstimme geboten wurde, begeisterte und ging unter die Haut. Die Symbiose von Akkordeonspiel und Tenorgesang eroberte die Herzen der Zuhörer, die mit nicht enden wollendem Applaus für das Musikerlebnis dankten und ihre Anerkennung für die enorme Entwicklung des VHS-Akkordeonorchesters unter der Leitung von Leonid Klimaschewski zum Ausdruck brachten. Das Orchester musiziert auf so hohem Niveau, dass es schwer fällt, die Bezeichnung „Laien-Orchester“ zu verwenden.

Die Freude am Musizieren auf ihren Instrumenten und am Spielen der für das Programm ausgewählten Stücke war den Akkordeonvirtuosen anzumerken, ebenso ihrem Dirigenten Leonid Klimaschewski, der mit Einsatz und Konzentration sein Orchester zu Höchstleistungen führte. Leonid Klimaschewski hatte seinen Musikerkollegen aus dem Ensemble „Ot Azoy“, den Tenor Joachim Duske (Mitglied im NDR-Chor und Brahms-Vokalquartett) zur Mitgestaltung des Konzertabends gewonnen. Er brillierte unter Akkordeonbegleitung unter anderem mit italienischen Liebesliedern und dem „Bella Italia“-Funiculi-Funicula, erntete bei „Granada“ Bravorufe. Doch der Tenor sang nicht nur, er führte abwechselnd mit Leonid Klimaschewski auch durch das „internationale“ Programm, zu dem im ersten Teil „Harmonia“ auch mit Udo Jürgens-Melodien und „Sir Duke“ von Stevie Wonder sowie Barcarole aus „Hoffmans Erzählungen“ beitrug. Professioneller instrumentalischer Unterstützer war auch diesmal der Drummer Peza Boutnari, der ganz besonders mit seinem Solo bei „Sir Duke“ brillierte.

Im zweiten Konzertteil ließ es „Harmonia“ unter anderem mit der Petersburger Schlittenfahrt und Tschaikowskys „Tanz der Zuckerfee“ adventlich werden und Joachim Duske eroberte die Herzen unter anderem mit „Gern hab’ ich die Frau’n geküsst“ und dem Wolga-Lied. Auch die ehemalige VHS-Leiterin Birgit Gosau war zu dem erstklassigen Konzert gekommen und genoss Akkordeonklänge und Tenorgesang.

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