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Fossilien- und Mineralientage : Versteinertes verführte und verblüffte

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Das ist genau die richtige Mischung. Mein Mann interessiert sich für alte Steine, und ich liebe bunten Schmuck“, sagte Petra Kleine aus Hamburg.

Sie war eine von vielen begeisterten Besuchern der 15. Uetersener Fossilien- und Mineralientage, die am Wochenende den Weg in und an die Museumsscheune Langes Tannen fanden. Gut 1000 Gäste zählte Gabriela Schramm von unikate paperworks, die die Verkaufsausstellung zusammen mit dem Kulturamt der Stadt Uetersen organisiert hatte. Trotz des recht herbstlichen Wetters waren sie und die 23 Aussteller zufrieden mit dem Verlauf der Messe. An beiden Ausstellungstagen nutzten Einheimische wie Auswärtige die Gelegenheit, von Stand zu Stand zu schlendern, sich zu informieren, mit den Ausstellern zu fachsimpeln und die riesige Auswahl an Exponaten, darunter Kristalle, Drusen, Geoden, Stufen, Opale, Edelsteine und Versteinerungen aus den verschiedensten Fundgebieten in aller Welt, zu erkunden und zu erstehen. Neben den Mineralien und Fossilien standen Schmuck, Geschenkartikel aus Naturstein, Teelichter, Heilsteine, Zimmerbrunnen, Künstlerstempel, versteinertes Holz, Trommelsteine und Fachliteratur hoch im Kurs.

„In dieser Form gibt es in Schleswig-Holstein keine vergleichbare Veranstaltung“, sagte Organisatorin Schramm. Aus diesem Grund ziehen die Fossilien- und Mineralientage nicht nur Liebhaber, Sammler und Esoteriker an, sondern auch Fachleute wie Geologen. Auch die Ausstellerinnen und Aussteller nahmen zum Teil weite Anfahrten in Kauf, um sich auf dem idyllischen Uetersener Museumsgelände präsentieren zu können. Die weiterste Anreise hatte Dr. Sergey Zhdanow. Er stammt aus dem tschechischen Most und hatte Mineralien und Fossilien aus Russland im Gepäck.

Wer Fragen zu Gesteinen hatte, konnte sich an Aussteller Manfred Schaeffer wenden. Der diplomierte Mineraloge verblüffte mit seinem Wissen: Er kann an einem Gesteinsbrocken erkennen, woher er stammt. „Ich habe ihn getestet – es stimmte alles“, sagte die Organisatorin beeindruckt.

Kinder hatten die Möglichkeit, Gold und Edelsteine zu schürfen. Einige der Jungen und Mädchen entwickelten großen Ehrgeiz und ließen sich von ihren Eltern und Großeltern nur ungern zum Gehen überreden.

Bei vielen Ausstellungsbesuchern blieb die Küche kalt. Sie nutzten das Angebot an der Museumsscheune. Es gab Grillspezialitäten und Kaltgetränke. Außerdem war das Café Langes Mühle geöffnet und verführte die Ausstellungsbesucher an einem zusätzlichen Verkaufsstand zum Verzehr frisch gebackener Waffeln.

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erstellt am 24.Aug.2014 | 18:11 Uhr

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