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Uetersener Nachrichten

26. September 2017 | 22:16 Uhr

Neue Pastorin : Verstärkung für St. Michael

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Regelmäßige Gottesdienstbesucher könnten die Neue bereits kennengelernt haben. In den Sommerferien hat sie mehrfach Vivian Reimann-Clausen und Stefan Weißflog vertreten. Seit dem 1. Juni ist Maria von Bar nun die dritte Pastorin der St. Michaelkirche. Auslöser ist eine Veränderung bei Vivian Reimann-Clausen, die ihre Stelle auf 50 Prozent reduziert. Die andere Hälfte übernimmt die gebürtige Brandenburgerin. „Familiäre Gründe“ gibt die Pastorin an, die 2003 in die St. Michaelgemeinde gekommen ist.

shz.de von
erstellt am 09.Jun.2015 | 20:15 Uhr

Ihre Tochter sei jetzt 13 Jahre alt, der sechsjährige Sohn komme im Sommer in die Grundschule. Die Großmutter könne sich nicht mehr so wie früher um die Beiden kümmern. Ihr Mann Dr. Christoph Clausen unterrichtet nicht nur an dem bilingualen Gymnasium Hochrad in Hamburg-Othmarschen, sondern ist dort auch ins Leitungsteam aufgestiegen.

Maria von Bar stammt aus einem Pastorenelternhaus. Nach dem Studium in Halle und Tübingen folgte das Vikariat in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland sowie eine Pastorenstelle am Harzrand in der Landeskirche Anhalts. Russisch- und Tschechischkenntnisse finden sich in ihrem Lebenslauf, die die 41-Jährige während Praktikumsaufenthalten erworben hat. Bei der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in Prag kümmerte sich die Theologin unter anderem um die Ökumene.

Eine Herzensangelegenheit führte sie vor zweieinhalb Jahren in die Metropolregion Hamburg. Inzwischen wurde der Bund der Ehe geschlossen. Maria von Bar hatte verschiedene Vertretungsdienste in der Nordkirche übernommen. Für die vakante halbe Stelle von St. Michael schlug sie Propst Thomas Drope vor. Für sie ist die zentrale Frage: „Was kann uns das Evangelium heute sagen?“

Stefan Weißflog, der Dritte im Bunde, hat eine 50-Prozent-Stelle. Der Pastor unterrichtet zudem an der Berufsschule in Pinneberg. Dies bleibt unverändert.

Wie die Arbeiten neu aufgeteilt werden, besprechen die Pastoren derzeit. Sicher ist, dass Vivian Reimann-Clausen den Vorsitz des Kirchengemeinderates weiter ausübt. Sie bleibt die „Pastorin vor Ort“. Stefan Weißflog und Maria von Bar werden einen Teil ihrer Aufgaben von Zuhause in Hamburg beziehungsweise Schenefeld aus wahrnehmen. Die Drei wollen gleichberechtigt agieren. Alle sind für beide Dörfer zuständig. Es gibt keine räumliche Aufteilung.

Wer Maria von Bar kennenlernen möchte, bekommt dazu am Sonntag, 14. Juni, die Gelegenheit. Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr. Der Probst wird anwesend sein. Anschließend soll es einen kleinen Empfang im Gemeindehaus geben.

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