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Beitritte : Verstärkung für den Breitband-Zweckverband

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gestärkt geht der Breitband Zweckverband in die letzten Wochen des Bieterverfahrens um das Breitbandnetz des Abwasserzweckverbands (azv). Den Mitgliedskommunen Heist, Holm, Hasloh und Lentföhrden haben sich die Gemeinden Heidgraben, Neuendeich, Haselau, Haseldorf und Appen angeschlossen. Das Breitbandnetz des azv und die Tochterfirma azv Südholstein Breitband GmbH stehen zum Verkauf. Mitte Dezember wird bekanntgegeben, wer sich in dem laufenden Bieterverfahren durchsetzen konnte und den Zuschlag bekommt.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2015 | 21:02 Uhr

Zweckverbandsvorsitzender Jürgen Neumann, Amtsdirektor Rainer Jürgensen vom Amt Moorrege und Verwaltungsmitarbeiter Frank Wulff gaben einen aktuellen Lagebericht. Ihr erklärtes gemeinsames Ziel lautet: „Glasfaser bis in jedes Haus. Auch die entlegensten Marschbewohner sollen mit dem schnellen, zukunftsfährigen Internetzugang versorgt werden.“ Wenn es nach Neumann geht, wird schnell wie möglich mit dem Ausbau begonnen. „Läuft es ideal, starten wir im Sommer des kommenden Jahres“, ergänzte Wulff. Vorangestellt sind ein Markterkundungsverfahren, das bei Telekommunikationsunternehmen abklärt, ob sie parallele Interessen verfolgen, sowie eine europaweite  Ausschreibung.

Die nächste Zweckverbandsversammlung ist für Donnerstag, den 19. November, geplant. Bis dahin  werden aller Voraussicht nach auch die Gemeinden Groß Nordende und Moorrege dem Zweckverband beigetreten sein. „Dann sitzen nicht mehr acht Leute am Tisch, sondern 22“, so Neumann. „Selbst wenn wir nicht diejenigen sein sollten, die den Zuschlag bekommen und das Netz ausbauen, sind wir für die Mitgliedskommunen doch ein kompetenter Partner“, warb der Verbandsvorsteher. „Wir haben kein Eigeninteresse und sind nicht auf Profit ausgerichtet. Wir wollen Lösungen für die amtsangehörigen Gemeinden“, betonte er.

Auch für andere Kommunen ist der Verband offen. „Der Netzausbau ist nicht an Gemeindegrenzen gebunden“, so Neumann. So könne überlegt werden, ob nicht Neuendeich und Klevendeich sinnvollerweise gemeinsam ausgebaut werden, obwohl Klevendeich zu Moorrege gehöre oder ob Häuser am Stadtrand von Uetersen mit Nachbargemeinden angeschlossen werden könnten. Auch wenn das Netz dann für alle Telekommunikationsunternehmen geöffnet werden müsste, will sich der Zweckverband bemühen, Fördermittel einzuwerben.

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