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Jugendzentrum : Verstärkung durch junge Erzieherin

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Personelle Veränderungen hatten in der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Schuljahres am JottZett zu Engpässen geführt. Und doch war es JottZett-Leiter Dieter Krüger und Marcus Libbertz, der seit knapp einem Jahr JottZett-Betreuer ist, gelungen, dass wieder mehr Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren das Jugendzentrum als „ihr Haus“ verstehen, es annehmen und jugendspezifische Angebote selbst mitgestalten und umsetzen.

Dieser Weg soll nun nach den Sommerferien fortgeführt und das bestehende Konzept überarbeitet werden. Denn zur Zielgruppe gehören aufgrund der Ganztagsangebote an den Schulen weniger die Kinder unter 14 Jahren, sondern die Jugendlichen. Die Tornescher Politik unterstützt diesen neuen Weg mit einer Personalaufstockung. Zwei weitere Mitarbeiterstellen à 30 Wochenstunden waren genehmigt und ausgeschrieben worden. Eine Stelle ist nun seit 15. August besetzt. JottZett-Leiter Dieter Krüger hieß Imke Maranis Gutierrez herzlich im Team willkommen.

Die 24 Jahre alte Barmstedterin hat gerade ihren Abschluss als Erzieherin in der Tasche. Nach einer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Amt Rantzau hatte sie gleich eine dreijährige Erzieher-Ausbildung an der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Neumünster begonnen und nun im Juli beendet. Im Rahmen ihrer Ausbildung an dieser Europaschule absolvierte Imke Maranis Gutierrez Praktika in einer Suchteinrichtung für Jugendliche sowie an einer Europaschule auf Gran Canaria und in einem deutschen Kindergarten in Stockholm.

Diese europäischen Erfahrungen und die Fähigkeiten, die sie durch ihre Hobbys Segeln, Sport und Holzwerken mitbringt, möchte sie in ihre Arbeit am JottZett einfließen lassen. Auch ihre Kenntnisse der spanischen Sprache – Imke Maranis Gutierrez hat über ihren Vater spanische Wurzeln – könnten durchaus unterstützend bei Ferienfahrten oder für sprachinteressierte Jugendliche zur Urlaubsvorbereitung sein.

„Nun werde ich erst einmal alles kennenlernen und das Fest zum Weltkindertag und das Herbstferienprogramm mit vorbereiten. In der letzten Ferienwoche ist es ja noch etwas ruhig. Mit dem Schulstart am Montag und den Klaus-Groth-Schülern in der Mittagsfreizeit wird es wohl turbulenter zugehen“, so die neue JottZett-Mitarbeiterin. Ihre Stelle ist für zwei Jahre befristet. Die zweite von der Politik bewilligte Stelle ist noch nicht besetzt. „Wir werden sehen, was wird. Wir brauchen noch eine weitere Kraft, um die Angebote auf die Zielgruppe, die wir erreichen wollen, abzustimmen und zu erweitern. Die Politik sieht das auch so“, macht Dieter Krüger deutlich.

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erstellt am 19.Aug.2014 | 22:04 Uhr

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