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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 09:18 Uhr

Handball : Vermeidbarer Fehlstart

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bereits am Mittwochabend bestritten die 1. Frauen des TuS Esingen ihr erstes Hamburg-Liga-Spiel der Saison 2013/2014: Auf Wunsch ihres Gegners war die Partie beim Eimsbütteler TV vom Wochenende vorgezogen worden. Das Spiel in der Halle an der Gustav-Falke-Straße begann zunächst gut für die Gäste: Katja Brandt schloss gleich den ersten Angriff von rechts aus mit dem 1:0 ab, im Gegenzug parierte TuS-Torhüterin Jessica Krass einen Siebenmeter der ETV-Frauen.

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2013 | 18:22 Uhr

Doch schon in der dritten Minute wurde es ein bitterer Abend: Tanja Falk verletzte sich bei einer unglücklichen Bewegung so schwer an ihrem rechten Oberschenkel, dass Co-Trainer Jan-Michael Bruhn sie vom Feld tragen musste. Die Schmerzen wurden trotz Kühlung bis zur Pause nicht besser, dann wurde Falk von ihren Eltern abgeholt. Zwar gelang Meike Speckin in der fünften Minute von links aus das 0:2 und das erste ETV-Tor beantwortete Julia Berge durch die schnelle Mitte postwendend mit dem 1:3 – doch dann trafen die Eimsbüttelerinnen viermal in Folge.

Das 5:5 von Speckin bedeutete in der 16. Minute den letzten ausgeglichenen Spielstand. Auch ein Wechsel auf der Torwart-Position (die erfahrene Ina Kaspatis löste die nach ihrer Siebenmeter-Parade glücklose Krass ab) und die Umstellung auf eine 6:0-Deckung brachten keine Verbesserungen. „Mit der 6:0-Formation haben wir vier astreine Gegentore aus dem Rückraum kassiert – im 3:2:1-System hat es besser funktioniert, so dass wir bis zur Pause nicht zu deutlich in Rückstand geraten sind“, analysierte TuS-Trainer Jan-Henning Himborn.

Nachdem die Eimsbüttelerinnen zur Halbzeit mit 13:9 führten, gelang es den Tornescherinnen im zweiten Durchgang immer wieder, sich bis auf zwei Tore heran zu kämpfen. Dass dem 14:12, 16:14, 21:19, 22:20 und 23:21 nie der Anschlusstreffer, sondern jeweils ein Gegentor folgte, ließ Himborn verzweifeln. „Wir haben nicht nur zwei Siebenmetzer verworfen, sondern auch freistehend beste Wurfchancen vernagelt – da fehlte einfach die nötige Konzentration. Im Gegenzug haben wir dem ETV, der von der Körpersprache her aggressiver war, mehrere Tore geschenkt und waren gegen die offensive Deckung einfach zu ideenlos“, klagte der Coach. Erst in der Schlussminute verkürzte Katja Brandt auf 24:23, eine Chance zum Ausgleich ergab sich danach aber nicht mehr.

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