Museumspädagogik in der Schule : Verlassene Orte fotografiert

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„Hut ab“, sagte Fotograf Reiner Ter. 80 Schülerinnen und Schüler, die die Heidgrabener Grundschule besuchen, hatten sich an seiner Ausstellung „Verlassen, vergessen … und fast verloren“, die im Museum Langes Tannen zu sehen war, orientiert.

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06. Juni 2014, 18:36 Uhr

Sie waren anschließend in den Osterferien auf Motivsuche gegangen. Die Ergebnisse stellten die Dritt- und Viertklässler jetzt vor. Zur Eröffnung der Ausstellung in der Pausenhalle waren neben dem Ideengeber auch Museumsleiterin Dr. Ute Harms und Museumspädagogin Eilika Plath, die das Projekt begleitet hatte, gekommen. „Viele Kinder haben einen guten fotografischen Blick“, lobte Ter. Ihn freute es, dass seine Ausstellung die Jungen und Mädchen für Fotografie begeistern konnte.

Auch Museumsleiterin Dr. Ute Harms war beeindruckt. „Interessant war die Herangehensweise: Einige Kinder hatten einen verlassenen Ort im Kopf und suchten ihn auf, andere hatten ihre Kamera immer dabei und fotografierten, was ihnen begegnete“, sagte Museumspädagogin Plath. Sie betrat mit dem Fotografie-Projekt Neuland: Erstmalig war sie in die Schule gekommen, um mit den Kindern zu arbeiten.

Die Grundschule gehört zu den regelmäßigen Nutzern des museumspädagogischen Angebots. „Wir nehmen jede Ausstellung wahr. Im Museum Langes Tannen wird den Kindern auf unkonventionelle Weise Kunst nahe gebracht“, sagte Schulleiterin Ingeborg Liebich, die allen Beteiligten dankte.

Eine kurze Einführung in die Ausstellung kam von Alina Sawitzki aus der dritten Klasse, Nico Nolde aus der 4 c und Nikolai Beckmann aus der 4b.

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