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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 13:58 Uhr

Fussball : Vergeblich gekämpft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum Abschluss der Verbandsliga-Hinrunde verloren die Frauen des FC Union Tornesch auch ihr sechstes Heimspiel dieser Saison, zeigten aber beim 0:2 gegen den Spitzenreiter Bramfelder SV eine vor allem kämpferisch starke Leistung.

shz.de von
erstellt am 16.Nov.2011 | 19:52 Uhr

Damit, dass der Rasen am Sonntagvormittag nass war, kamen die Gäste zunächst besser zurecht. In der zehnten Minute konnte die Tornescherin Michelle Koppers im eigenen Strafraum eine Bramfelderin nur per Foul stoppen. Beim fälligen Elfmeter sprang FCU-Keeperin Katja Johannßen zwar in die richtige Ecke, konnte den Schuss von BSV-Kapitänin Carina Blumroth aber nicht erreichen (10.). Anschließend hatten die Gäste weitere gute Angriffe, doch Michelle Koppers und Meike Bollin bereinigten wiederholt die gefährlichen Szenen. Claudia Langmaack gab den einzigen Tornescher Torschuss in der ersten Halbzeit ab – ihr Versuch aus der Distanz war aber kein Problem für BSV-Torhüterin Andrea Rehfeldt (27.).

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeberinnen mutiger und offensiver. Nach einem schönen Pass von Sonja Wulff tauchte Sarah Büscher alleine vor Rehfeldt auf, schob den Ball aber hauchdünn am linken Pfosten vorbei (55.). „Weiter, du kriegst noch eine Chance“, feuerten die Mitspielerinnen Sarah Büscher an. Die nächste Gelegenheit hatte dann FCU-Kapitänin Wulff, aber ihren Fernschuss fing Rehfeldt sicher (58.). Dann waren wieder die Gäste am Drücker: Gleich dreimal rettete Johannßen zwischen der 63. und 66. Minute stark. „Da hat sie hervorragend das 0:2 verhindert“, lobte Union-Coach Peter Eberhardt seine Torhüterin. Auf der Gegenseite scheiterte Alina Sinah Stein nach Vorarbeit von Sarah Büscher von rechts kommend mit einem Schuss aufs kurze Eck an Rehfeldt (68.). Die Partie war entschieden, als die Bramfelderin Karina Nicola Lüth nach einem Pass von rechts aus acht Metern zum 0:2 einschob (70.). Eine höhere Heimpleite verhinderten Johannßen mit einer guten Parade (78.) und der Außenpfosten, an den noch ein Gäste-Schuss prallte (78.). Nach Sina Hübner, die früh mit Kreislaufproblemen ausschied, musste auch Bollin (entkräftet nach einer Erkältung) vorzeitig passen. Yvette Schilke setzte noch eine Flanke ins Toraus (88.) und Sarah Büscher scheiterte an Rehfeldt (90.), dann war Schluss. „Ich bin zufrieden damit, wie wir aus der Pause gekommen sind“, so Eberhardt, der sich „wünschen würde, endlich einmal personell aus dem Vollen schöpfen zu können“ und zugab: „Am Ende ging der Sieg für Bramfeld in Ordnung!“

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