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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 22:09 Uhr

Handball : Vergeblich gekämpft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

So schmerzhaft, wie ihr Autounfall für Jessica Krass selbst war, so schmerzlich vermissten sie am Sonnabend ihre 1. Frauen des TuS Esingen. Weil Krass mit einem Schleudertrauma am Sonnabend beim Oberliga-Heimspiel gegen den TSV Wattenbek nur als Zuschauern in der Neuen KGST-Halle weilte, teilten sich Frauke Langhein sowie Vivien Wiechens (B-Mädchen) die Arbeit im Esinger Tor. „Leider hatten wir keine optimale Torhüter-Leistung“, urteilte TuS-Trainer Jan-Henning Himborn, der aber beiden Torhüterinnen „ausdrücklich keinen Vorwurf machen“ wollte.

Hatten die Esingerinnen beim Hinspiel am 12. Oktober 2014 in der ersten Viertelstunde gar kein Tor erzielt, so stand nun nach zehn Minuten ein 1:5 auf der Anzeigetafel. „Danach haben wir uns aber hervorragend in die Partie hinein gekämpft“, lobte Himborn angesichts der Tatsache, dass es in der 18. Minute eine 8:6-Führung gab. Langhein zeigte in dieser Phase gute Paraden. Beim 11:12 lagen die Tornescherinnen zwar noch einmal zurück (29.), aber Martina Bauer und Sofia Schlage machten daraus eine 13:12-Pausenführung. Auch nach dem Seitenwechsel gefielen die Gastgeberinnen vor allem in der Abwehr: „Unsere Deckung war richtig stark“, lobte Himborn. Allerdings gelangen Langhein nun nur noch zwei weitere Paraden und Wiechens parierte zwischen der 38. und 49. Minute keinen Ball. Schlages 15:14 (34.) war deshalb die letzte TuS-Führung. Danach trafen die Gäste, die ebenso wie die Esingerinnen von mehreren Anhängern lautstark angefeuert wurden, dreimal in Folge.

Als die Wattenbekerinnen von 20:21 auf 20:24 davon gezogen waren, nahm Himborn seine Auszeit: „Ihr dürft jetzt nicht aufgeben“, forderte er von seinen Spielerinnen, die danach tatsächlich zweimal in Folge trafen: Schlage mit einer herrlichen Einzelaktion sowie Bauer vom Kreis aus sorgten beim 22:24 für neue Hoffnung (52.). Danach gelang den Gästen allerdings trotz angezeigter Zeit ihr 25. Treffer. Bitter: Beim Stand von 23:26 fiel ein Tor von Meike Speckin der mangelhaften Vorteilsauslegung der Unparteiischen zum Opfer (57.). „Einige Schiedsrichter-Entscheidungen waren unglücklich“, sagte Himborn dazu. Am Ende verloren die TuS-Frauen mit 25:27.

„Wir haben gut gekämpft, sind aber an unserer schlechten Chancenverwertung gescheitert“, urteilte Himborn. Obwohl der Rückstand auf den rettenden elften Rang nun auf sechs Punkte anwuchs, zog Himborn ein positives Fazit: „Wir treten ganz anders auf als in der Hinrunde – in diesem Jahr war ich noch mit keinem Spiel unzufrieden!“

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erstellt am 23.Feb.2015 | 18:31 Uhr

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