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Anfrage an die Politik : Vereins-Tennishalle – wo und wann?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sven Sommer, Vorsitzender des Tornescher Tennisclubs, erinnerte die Politiker in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen, die in ihrer Beratung am 14. November weitere Weichen für den Bau einer Sportanlage mit Fußballplätzen für den FC Union am Großen Moorweg stellten, daran, dass der Tennisclub seit 2009 auf Unterstützung der Politik wartet.

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2011 | 21:02 Uhr

„Wir sind ein Verein mit 400 Mitgliedern, haben keine Halle und müssen den dritten Winter nach Heist. Wir brauchen eine klare Aussage der Politik, ob und wo für uns eine Tennishalle geplant ist“, forderte Sven Sommer die Politiker aller Fraktionen auf, Stellung zu beziehen. Mit der Antwort des CDU-Fraktionsvorsitzenden Christopher Radon, das Thema in einer der nächsten Ausschuss-Sitzungen „mit belastbaren Zahlen“ zu beraten, gab sich Sven Sommer nicht zufrieden. „Ich will eine Antwort. Das Thema ist seit 2009 in diesem Ausschuss.“ Christopher Radon betonte, dass die CDU aktuell keine Antwort auf die Frage nach einem Tennishallenstandort habe. „Wir wissen um den Bedarf und die CDU wird den Verein bei einer Lösung unterstützen.“

Für die Grünen antwortete Gicela Schloß. Auch sie betonte, dass ihre Fraktion um den Bedarf wisse. „Aber wir wissen nicht, wo eine Tennishalle gebaut werden könnte.“ Auch die Liberalen konnten keine Antwort geben, die den Vorsitzenden des Tennisclubs befriedigen konnte. „Sie müssen doch sagen, wo Sie den Tennisverein hinhaben wollen“, reagierte er auf die Antwort von Bernd Michaelsen. Der FDP-Politiker hatte darauf verwiesen, dass seine Fraktion es gut finden würde, wenn Tennisplätze und eine Halle in Nachbarschaft wären. „Aber das hängt damit zusammen, was mit dem DRK-Kindergarten wird“, so Bernd Michaelsen.

Verena Fischer-Neumann (SPD) führte das Sportgutachten von Professor Kähler ins Feld. Er hatte für eine Tennishalle direkt neben den Tennisplätzen oder auf der künftigen Sportanlage Großer Moorweg plädiert. „Eine Halle neben den Tennisplätzen macht für uns Sinn. Aber das hängt mit der Verlagerung des Kindergartens zusammen“, sagte sie. Er wolle keinen Verdrängungswettbewerb, aber er werde mit seinem Verein für eine Halle kämpfen und nicht zulassen, dass der Verein auf der Strecke bleibt, betonte Sven Sommer. Er hatte bereits im November 2009 von den Politikern des Ausschusses für Jugend und Sport die Zusage erhalten, dass die Stadt den Verein bei der Bereitstellung eines Grundstücks (Erbbaurecht) für eine Tennishalle unterstützt und hatte daraufhin mit seinem Verein, der Eigenmittel und Fördergelder in den Bau einer Tennishalle einbringen könnte, Planungen für eine Halle begonnen.

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