Bewahrung der Stadtkultur : Verein Historisches Uetersen zieht positive Bilanz

Gut gewirtschaftet dank vieler Eigenleistungen der Mitglieder: Kassenwart Frank Quast (hinten) erläuterte die Zahlen auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Historisches Uetersen, am Kopf des Tisches der Erste Vorsitzende Johann-Otto Plump.
Gut gewirtschaftet dank vieler Eigenleistungen der Mitglieder: Kassenwart Frank Quast (hinten) erläuterte die Zahlen auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Historisches Uetersen, am Kopf des Tisches der Erste Vorsitzende Johann-Otto Plump.

Jahresversammlung: Frank Quast als Kassenwart bestätigt.

shz.de von
13. April 2017, 16:00 Uhr

Uetersen | Im Stadtgeschichtlichen Heimatmuseum bewahrt der Verein Historisches Uetersen die Kultur der Stadt. Rund 1000 Besucher sehen sich jedes Jahr die Ausstellung an, erfuhren die Teilnehmer der der Jahreshauptversammlung, wobei einige Gruppen gar nicht erfasst wurden.

Auch im vergangenen Jahr hat der Verein für Uetersen und die Allgemeinheit viel geleistet, so der erste Vorsitzende Johann-Otto Plump. Die Besucher der Weihnachtsausstellung waren begeistert von dem Thema, es hätten nur mehr sein können. Der Ostermarkt wurde gut angenommen, ebenfalls ist die Puppendoktorin auf großes Interesse gestoßen. Die Restaurierung des Wasserrades ist dank einer Spende der Sparkasse Südholstein in Höhe von 2000 Euro finanziell gesichert. Plump dankte allen, die hilfsbereit Dienste für den Verein übernehmen.

Während andere gleichartige Vereine bundesweit einen Mitgliederschwund verzeichnen, hat sich die Anzahl in Uetersen stabil bei rund 110 Mitgliedern eingependelt. Darunter sind auch einige Geschäftsleute, die damit „ein Statement für Uetersen“ abgeben, so Kassenwart Frank Quast. Um weiterhin effektiv für Uetersen und die Allgemeinheit tätig sein zu können, brauche der Verein „Hilfe mit Kopf und Hand.“

Die Mitgliedsbeiträge waren der größte Posten der Einnahmen, gefolgt von Spenden und der Kaffeekasse des Museums. Insgesamt hat der Verein im vergangenen Jahr rund 7500 Euro eingenommen, dem gegenüber standen Ausgaben von etwa 5500 Euro. Der Überschuss von 2000 Euro wird in diesem Jahr für diverse Restaurierungs- und Renovierungsmaßnahmen benötigt, die die Mitglieder wieder vielfach in Eigenleistung erbringen, so dass der Verein nur für die Materialkosten aufkommen muss. Die Mitglieder entlasteten den Vorstand einstimmig und bestätigten Frank Quast als Kassenwart sowie die Beisitzer Gisela Plump und Hermann Sefzek ebenfalls ohne Gegenstimmen.

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