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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 10:40 Uhr

Handball : Verdient im Viertelfinale

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Überaus bescheiden lobte Dennis Lißner am Donnerstagabend lieber seine Mannschaft, als die eigene Leistung in den Vordergrund zu stellen. „Mein Beitrag zum Sieg war nicht so groß“, sagte der Spielertrainer der 2. Männer des TuS Esingen nach dem 24:20-Erfolg im HHV-Pokal-Achtelfinale beim klassentieferen TSV Ellerbek III. Da der 30-Jährige, der sich erst in der Schlussphase einwechselte, drei der letzten fünf Tore seines Teams erzielte, sagte ihm auch der Ellerbeker Carsten Gelien: „Du hast am Ende den Unterschied ausgemacht!“

shz.de von
erstellt am 15.Jan.2016 | 18:56 Uhr

In der Rudolf-Harbig-Halle, in der Dennis Lißner von 2012 bis 2015 noch selbst für die 1. Ellerbeker Herren spielte, hatten die Gastgeber den besseren Beginn: Mit 2:0 (3. Minute), 4:1 (6.) und 6:4 (13.) führte die TSV-Dritte, ehe Lukas Geertz aus dem Rückraum beim 6:6 erstmals ausgleichen konnte (21.), woraufhin die Ellerbeker sofort ihre Auszeit nahmen. Trotzdem sorgte Geertz zwei Minuten später erneut aus dem Rückraum für die erste TuS-Führung (6:7).

Danach leisteten sich die Tornescher wieder einige Unachtsamkeiten, weshalb es zur Pause 10:9 für die Heim-Sieben stand. „Wir waren in der ersten Halbzeit phasenweise etwas zu unruhig“, sagte Dennis Lißner. Dass mehrere lange Pässe von Maximilian Rathke, der bis zur Pause das TuS-Tor hütete, nicht zu freien Torwürfen, sondern zu Ballverlusten führten, kommentierte der Coach wie folgt: „Wir wollten schnell nach vorne spielen, haben aber in einigen Situationen leider zu lange gezögert.“

So stand die Partie auch im zweiten Durchgang zunächst auf des Messers Schneide. Ein-Tore-Führungen und ausgeglichene Spielstände wechselten sich ab und als Sören Wöbcke, nachdem er am Kreis von Oliver Knauffs zu Boden gerungen worden war, mit dem Ellerbeker aneinandergeriet, bekamen beide Akteure eine Zeitstrafe (40.). Das 17:17 von Hannes Haas hatte sechs Minuten Bestand. Dann schlug das Pendel zu Gunsten der Gäste aus ‒ auch, weil Dennis Lißner vom Kreis aus mit seinem Premieren-Treffer für die erste Zwei-Tore-Führung seines Teams sorgte (17:19/55.).

Den 18. Gegentreffer beantwortete erneut Dennis Lißner mit dem 18:20, und weil den erfahrenen TSV-Spielern in der Schlussphase die Kräfte ausgingen, zogen die Esinger am Ende mit einem 20:24-Sieg in das Pokal-Viertelfinale ein. „Ich bin stolz darauf, dass mein Team es in der zweiten Hälfte in den kritischen Situationen geschafft hat, ruhig zu bleiben ‒ das war entscheidend dafür, dass wir in Führung gehen konnten und am Ende verdient gewonnen haben“, so Dennis Lißner, der Hannes Haas ein Sonderlob aussprach: „Er hat viele richtige Entscheidungen getroffen!“ Im Viertelfinale wünscht sich Dennis Lißner ein Heimspiel: „Gerne auch gegen einen Oberligisten ...“

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