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Martinsumzug der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe : Verantwortung: Mit dem Nächsten teilen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 11. November ist Martinstag. Vielfach verknüpft wird mit diesem Datum das Gänseessen. Der Ursprung dieses Brauches liegt im Reich der Legenden. Bürgervorsteher Adolf Bergmann nutzte am Mittwoch die Gunst der Stunde, um den kleinen und großen Laterneläufern, die der Einladung der Kaufmannschaft, am Martinsumzug teilzunehmen, gefolgt waren, diese Legenden zu erzählen.

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erstellt am 12.Nov.2015 | 17:38 Uhr

Zuvor erklärte er den sich auf dem Burgplatz im Kloster Versammelten, wie es sich damals, etwa 300 nach Christi Geburt, zugetragen hatte. Damals nämlich teilte der römische Offizier Martin seinen Mantel mit einem frierenden Mann, der vor dem Stadttor um Hilfe flehte. Diese Szene des Mantelteilens wurde mit einem Anspiel nachempfunden und so plastisch. Jörg Salveter von der Engel-Apotheke hoch zu Pferde verkörperte dabei den Martin, der später Bischof von Tours wurde. Klosterprobst Hubertus Graf von Luckner spielte den frierenden Mann, dem Martins Mantel zugeworfen wurde.

Am Martinsumzug nahmen mehr als 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene teil, die sich später mit Punsch und Martinsbrötchen (in der Mitte teilbar) stärken konnten. Musikalisch begleitet wurde das Martinsspiel von Musikern des „Rosenmusikzuges Uetersen“. Dem Geschehen im Kloster vorgeschaltet war das Laternelaufen. Es führte von der Parkstraße über die Bleeker- und die Marktstraße bis zum Kloster. Die Jugendfeuerwehr Uetersen sorgte mit Fackeln für eine ausreichende Beleuchtung des Weges und begleitete den Umzug auch.

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