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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 12:22 Uhr

Fußball : Urlaub gerettet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nicht auszudenken, wenn die 1. Herren des FC Union Tornesch ausgerechnet am Sonntag erstmals in dieser Saison ihr Kreisliga-Spiel nicht gewonnen hätten – der in dieser Woche anstehende Sylt-Urlaub von FCU-Coach Mirco Seitz wäre ohne Frage getrübt gewesen. Dass die Tornescher gegen den diesjährigen Bezirksliga-Absteiger Kummerfelder SV früh in Rückstand gerieten, war auch den Umstellungen, die Seitz in der Defensive vornehmen musste, geschuldet: Für Mahdi Habibpur (weilte als Trainer noch beim Spiel der Union-Frauen) und Ümit Sahbudak (Urlaub) rutschten Felix Kühl und Florian Grosse in die Start-Elf. Abstimmungsprobleme zwischen Grosse und Mario Engel bei einem langen Ball führten dazu, dass der Kummerfelder Ole Fankhänel freistehend im FCU-Strafraum zum frühen 0:1 einschießen konnte (2.).

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erstellt am 02.Sep.2013 | 21:04 Uhr

„Wir waren in der ersten Hälfte schwach, während die Kummerfelder gut standen und ihre Konter-Taktik aufging“, befand FCU-Co-Trainer Ronny Strube. Immerhin: Jan-Hauke Fast köpfte eine butterweiche Flanke von Martin Schwabe, der sich links bis zur Grundlinie durchgetankt hatte, zum 1:1 ein (44.). Beinahe hätten die Hausherren die Partie noch vor der Pause komplett gedreht, doch als sich Jannik Siems links gut behauptet hatte, verpassten Fast und Schwabe seine Hereingabe knapp (45.). Nach dem Seitenwechsel profitierten die Gäste erneut von einem Tornescher Patzer: Einen Fehlpass von Daniel Arndt im Spielaufbau spielten sie sofort steil zu Dominik Berlin, der zum 1:2 ins lange Eck einschoss (62.).

Auf diesen neuerlichen Rückstand reagierten Seitz und Strube, indem sie in der 67. Minute mit Sebastian Hammer einen zweiten Mittelstürmer einwechselten. Gerade einmal zwei Minuten auf dem Platz, köpfte Hammer einen Eckstoß von Sebastian Rose zum 2:2 ein. Und auch der zweite Tornescher „Joker“ stach prompt: Kai Fröhlich köpfte sogar nur eine Minute nach seiner Einwechslung eine weitere Rose-Ecke zum 3:2 ein (76.). „Unser Sieg ist etwas glücklich; wenn das 1:3 gefallen wäre, geht es wohl nicht mehr gut für uns aus“, gab Strube zu.

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