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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 12:44 Uhr

Richtfest : Unten wird gearbeitet, oben gelebt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie waren ungewöhnlich rustikal gekleidet, die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Elbmarsch. Festes Schuhwerk ersetzte die feinen Oxfords, das Business-Kostüm musste der Jeans weichen. Grund: das Richtfest der neuen Filale in Holm. Im vierten Quartal soll der geschmackvolle Rotklinkerbau fertig gestellt sein. Dann können auch die Mitarbeiter in ihre neuen Büros ziehen.

shz.de von
erstellt am 26.Mär.2015 | 19:48 Uhr

Wir erinnern uns: 1977 kaufte die Unternehmer-Familie Johannes Paulsen das Grundstück in der Hauptstraße und baute dort ein Flachdachgebäude, in dem ein Lebensmittelmarkt untergebracht wurde. 1995 wurde der Edeka-Markt an einen anderen Standort innerhalb Holms verlegt. Die Raiffeisenbank pachtete den vorderen Teil des Gebäudes und baute die Räumlichkeiten zur Bankfiliale um. Den hinteren Teil nutzte die Familie Paulsen weiter für den Party-Service.

2009 ging zunächst das Grundstück in den Besitz der Raiffeisenbank über, ein Jahr später folgte das Gebäude. „Unser Ziel war es, vor allem die Parksituation für unsere Kunden zu verbessern“, sagte Vorstand Sönke Hahn. Ursprünglich war lediglich ein Umbau geplant, der sich aber schnell als unwirtschaftlich im Vergleich zu einem Neubau erwies. Nun entsteht hier ein Wohn- und Geschäftshaus mit sieben Tiefgaragen-Stellplätzen und einem Abstellraum für jede der vier Wohnungen im Ober- und Staffelgeschoss.

Im Erdgeschoss wird die Bankfiliale untergebracht. Die Kunden finden vor der Tür elf Parkplätze und im Gebäude auf 260 Quadratmetern drei Beratungsräume und eine komfortable Selbstbedienungszone. Im Obergeschoss entstehen zwei Drei-Zimmer-Wohnungen mit jeweils etwa 93 Quadratmetern und einem großen Balkon. Darüber, im zweiten Ober- oder Staffelgeschoss, werden zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen mit jeweils 67 Quadratmetern und einem herrlichen Blick über Holm untergebracht. Von der Tiefgarage bis in den zweiten Stock fährt ein Fahrstuhl. Die Dämmung, die Heizungsanlage und die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung entsprechen dem aktuellen Standard. In einer kurzen Rede dankte Vorstand Sönke Hahn nicht nur den am Bau beteiligten Handwerksunternehmen, die meisten haben ihren Sitz in der Region, sondern auch den Nachbarn.

„Sie haben den Baulärm mit Gleichmut ertragen“, sagte der Spitzenbanker, bevor er die Gäste zum Rundgang mit anschließendem Essen bat. Das Interesse an den Wohnungen ist groß. Es gibt bereits eine Liste mit den Namen möglicher Mieter.

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