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Handball : Unnötige Niederlage für TSV-Männer

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bernd Ramspott, Trainer der 1. Männer des TSV Uetersen verließ mit einem dicken Hals die Olympiahalle in Elmshorn. An alter Wirkungsstätte, zwei Jahre bei der A-Jugend und zwei Jahre bei den Männern hatte er das EHT-Team trainiert, das am Sonnabend seine neue Mannschaft aus Uetersen mit einer 31:28 (8:10) Niederlage auf die Heimreise geschickt hat. Die Kritik von ihm nach der Schlappe ging allerdings nicht nur in Richtung seiner Mannschaft, sondern auch zum Hamburger Handball-Verband.

,,Da schicken die zu so einem Derby nur einen Schiedsrichter. Dann steht Hupfeld (St. Pauli) nur in der Mitte und sieht nichts”, machte Ramspott seinem Ärger Luft. Allerdings kann die Schuld für die zweite Niederlage in Folge nicht nur auf den Unparteiischen geschoben werden, der einige TSV-Tore abgepfiffen und bei Tempogegenstößen die Fouls nicht gesehen hat. Das tat schon weh. Aber auch die mangelnde Chancenverwertung, die sich beim TSV wie ein roter Faden durch die Spiele zieht, trat auch in Elmshorn wieder zu Tage. Dazu wurde teilweise zu früh und unkonzentriert abgeschlossen und man hatte erhebliches Pech bei den Abprallern, die oft beim EHT landeten. Insgesamt konnte Uetersen auch die Überzahl (fünf Zeitstrafen für die Elmshorner) nicht nutzen. Da kam die Heimsieben selbst bei Unterzahl zu Treffern. Zu Beginn geizten beide Teams mit Treffern. Sechs Minuten hielten beide Abwehrreihen dicht. Dann erzielte Nils Ladiges ein Feldtor und drei Siebenmeter zum 1:4, (15.). Ausschlaggebend war für die Führung das gute Rückzugsverhalten gewesen. Uetersen drückte weiter auf das Tempo, mit Erfolg, denn nach 20 Minuten führte man 3:7. Bis zum 5:9 hielt die Vier-Tore-Führung, die Elmshorn mit einem 3:0-Lauf auf 8:9 verkürzte. Das letzte Tor vor der Pause gelang Simon Ossenbrüggen zum 8:10-Halbzeitstand. Bis zur 40. Minute blieb der TSV immer mit zwei bis drei Toren vorn. Dann wendete sich das Blatt (21:21, 44.) und bei TSV-Überzahl sogar die erste Führung der Heimsieben (22:21). Uetersen blieb aber dran (26:26, 53.).

Dann wiederholten sich die Fehlwürfe. Dazu konnte man nach den guten Kominationen vor dem Kreis den Ball nicht am EHT-Torwart vorbeibringen.

Im Tor hatte Uetersen dann auch keinen Rückhalt. Sören Lötje, der bis zur 40. Minute gut gehalten hatte, wechselte sich aus. ,,Ich hatte ein Tief und deshalb bin ich auf die Bank gegangen”, so Lötje.

Seine beiden Nachfolger fassten so gut wie nichts an und so kam es zur unnötigen Niederlage.

Besonders fiel auf, dass sich die Torhüter immer von den Würfen ins lange Eck überraschen ließen, da hätten einige gehalten werden können, wenn nicht sogar müssen. TSV Uetersen: Sören Lötje, Hendrik Janert, Julian Landmann im Tor. Nils Ladiges (13 Tore/ davon 5 Siebenmeter), Maximilian Ladiges (8), Tobias Bauer, Simon Ossenbrüggen (je 2), Tobias Schneider, Patrick Scharfenberg, Yannik Voß (je 1), sowie David Schröder und Sascha Thiemann im Feld.

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erstellt am 11.Nov.2014 | 21:44 Uhr

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