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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 22:56 Uhr

Handball : Unnötig hoch verloren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gut gefüllt, aber nicht voll besetzt war am Sonnabend die Neue KGST-Halle, als die 1. Männer des TuS Esingen zum mit Spannung erwarteten Oberliga-Derby die 2. Mannschaft des HSV Hamburg empfingen. „Die Zuschauer, die gekommen sind, haben tendenziell ein gutes Handballspiel gesehen“, sagte Claas-Peter Schütt, der die TuS-Männer zusammen mit Till Krügel trainiert.

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2015 | 17:26 Uhr

20 Minuten lang lieferten die Tornescher dem U23-Team des HSV sogar ein Duell auf Augenhöhe. „Dann ließen leider die Kräfte und auch die Konzentration nach“, so Schütt, der sinnierte: „Wenn die Partie über dreimal 20 Minuten gegangen wäre, hätten wir vielleicht eine Chance gehabt ...“

Wie im Erwachsenen-Handball üblich, hatte aber auch dieses Oberliga-Spiel zwei 30-minütige Halbzeiten ‒ und am Ende kassierten die Esinger eine klare 24:34-Heimpleite. Schütt störte vor allem die Deutlichkeit dieser dritten Niederlage in Folge: „Wir haben am Ende zu hoch verloren ‒ das war für uns und für die Zuschauer ärgerlich, denn wir hätten das Ergebnis gerne knapper gestaltet.“ So hatten am Ende nur die zahlreichen mitgereisten HSV-Anhänger Grund zum Jubeln.

Der Esinger Max-Lennart Albrecht gab den ersten Torwurf ab, den HSV-Keeper Philip Kraul jedoch parierte. Den 0:1-Rückstand, der aus einem Siebenmeter resultierte (2. Minute), drehte Benedict Philippi mit zwei Rückraum-Krachern zugunsten der Heim-Sieben. Die Tornescher agierten in der Anfangsphase sehr konzentriert und in der zwölften Minute gelang Jannik Genz per Siebenmeter das 7:4 ‒ dies sollte allerdings der einzige von vier Strafwürfen bleiben, den die Esinger verwandelten.

Das 10:9, das abermals der wurfgewaltige Benedict Philippi aus dem Rückraum erzielt hatte (18.), war bereits die letzte TuS-Führung. Den Hamburgern gelang im Positionsangriff zwar nicht viel, doch umso effizienter agierten sie bei Tempogegenstößen. „Diese Stärke konnten wir dem Gegner nicht rauben“, gab Schütt zu. So trafen die Gäste viermal in Folge zum 10:13 (21.). Weil den Esingern nun vorne immer wieder technische Fehler unterliefen (Genz sowie Daniel Günter) und wiederholt Würfe im gegnerischen Abwehrblock landeten, wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 12:18 an.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten Albrecht vom Kreis aus und Genz per Gegenstoß zum 14:18, ehe nach vier Minuten auch der HSV im zweiten Durchgang angekommen war. In der Folge scheiterten die Esinger immer wieder freistehend an Kraul, der in der zweiten Hälfte neben zwei Siebenmetern (von Genz und Dennis Lißner) auch fünfmal (!) gegen alleine vor ihm auftauchende Esinger parierte ‒ alleine in den letzten fünf Minuten dreimal.

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