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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 18:48 Uhr

Festival : Unkonventionell: „No Ceremony“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie treffen den Nerv der Zeit und klingen dennoch anders, als alles andere, was man derzeit auf dem Musikmarkt so finden kann. „No Ceremony“ sind ein Trio, das sich einem sehr eigenen Stil verschrieben hat. Die Klänge der Songs muten teilweise derart düster an, dass man die Schwärze in den Liedern förmlich scheint anfassen zu können.

shz.de von
erstellt am 31.Jul.2013 | 20:52 Uhr

Gleichzeitig klingen „No Ceremony“ wie die optimale musikalische Untermalung eines warmen Sommerabends. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als Post-Rave-Electro-Pop. Dass die Band es mit der Musik wirklich ernst meint, sieht man nicht nur daran, dass die Songs unglaublich viel Spaß machen, sondern es ist darüber hinaus von dem Privatleben der drei Akteure kaum etwas bekannt. Es würde nach Ansicht der Band viel zu sehr von dem eigentlich Wichtigen, nämlich der Musik, ablenken, wenn private Dinge in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit erhalten, als die Songs. Die Musiker meinen darüber hinaus, dass eine falsche Glorifizierung, wie sie in der Welt der Pop-Musik häufig zum Tagesgeschäft gehört, der falsche Weg ist. Es würde lediglich von der tatsächlichen Kunst abgelenkt werden.

Mit ihrer Musik reihen sich „No Ceremony“ derzeit neben Electro-Legenden, wie „Kraftwerk“ oder auch „The KLF“ ein. Besetzt ist die Band mit James und Kelly an den Keyboards und Sequenzern. Als Sängerin tritt Victoria ins Rampenlicht.

In einem Interview nannte Kelly eines der angestrebten Ziele von „No Ceremony“: „Wir wollen erreichen, dass sich niemand fragt, wer „No Ceremony“ eigentlich ist, sondern lediglich, wie gut unsere Songs sind.“ Die fast schon mysteriöse Abstraktion von Artwork und dem Persönlichen von der Musik ist des Weiteren ein Teil des Konzepts der Band. Ein ganzes Album haben „No Ceremony“ bislang noch nicht herausgebracht, doch dies wird sich im Herbst ändern. Anfang September steht das Debütalbum der Band in den Plattenläden und passenderweise wird dieses durch eine kleine Tour promotet. Am Freitag, den 27. September, sind „No Ceremony“ im Rahmen des diesjährigen Hamburger Reeperbahn Festivals in der Hansestadt live zu sehen. Tickets für das Reeperbahn Festival gibt es ab einem Preis von 34 Euro im Vorverkauf. Den Ticketshop und das ganze Line-Up der dreitägigen Veranstaltung findet man online auf der offiziellen Homepage unter: www.reeperbahnfestival.com

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