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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 06:38 Uhr

Nominierung : Union will die absolute Mehrheit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gestandene Kräfte auf den vorderen Listenplätzen, viel Politiknachwuchs auf den hinteren sowie eine faustdicke Überraschung – so ist die Liste der Christdemokraten zur Gemeindevertreterwahl zusammengestellt.

shz.de von
erstellt am 13.Mär.2013 | 20:57 Uhr

Auf den ersten fünf Plätzen befinden sich ausschließlich Politiker, die bereits in der Gemeindevertretung arbeiten. Nach dem Spitzenmann, Bürgermeister Rolf Herrmann, folgen Wilfried Plüschau, Ulrike Wulff, Marten Plüschau und Hans Werner Wulff. Die Riege der Direktkandidaten komplettiert Gunnar Mohr, der sich für die CDU im Finanzausschuss engagiert.

Auf der Liste folgen mit Jan-Hermann Dücker (Platz 7), Cathrin Plüschau (9), Dr. Steffen Kloppenburg (10), Raimond Kleinwort (12) und Jens-Peter Schwarz-Wulff (13) jüngere Politnovizen. Neu in der Dorfpolitik und mit viel Lebenserfahrung ist Jonny Carstens (11) ausgestattet. Politik ist bei der Haselauer CDU also weitgehend Männersache.

Ein Coup ist den Christdemokraten mit der Einbindung von Peter Bröker (Platz 8) gelungen. Der Amtsleiter aus dem Uetersener Rathaus kümmert sich dort auch um die Belange seines Dorfes. Der Ruhestand ist absehbar und nur ein CDU-Erdrutschsieg würde ihn zu der Entscheidung nötigen, sich zwischen Platz in der Gemeindevertretung und Aufgabe in der Verwaltung der Rosenstadt zu entscheiden.

Mit dem Slogan „Zukunft fängt zu Hause an“ wollen die Schwarzen in den Wahlkampf ziehen. So soll ein Familienwegweiser als Broschüre und im Internet erscheinen. Mit einer Servicebörse will die Union die Nachbarschaftshilfe voran bringen. Die Schaffung eines Breitbandnetzes schreibt man sich ebenso auf die Fahnen wie die geordnete Ausweisung von Bauland.

Haselau solle kein Ortsteil werden, sondern sich als familienfreundliches Dorf weiterentwickeln, machte Herrmann Front gegen die Pläne der Kieler Regierung, Gemeinden von mindestens 8000 Einwohnern zu schaffen. Mit der Kommunalwahl könne dazu ein starkes Zeichen gesetzt werden.

Am Ende der Sitzung gab der Ortsverbandsvorsitzende und Bürgermeister das Ziel für den Urnengang aus. „Wir wollen unsere Position verbessern“, sagte Herrmann. Denn in der nun zu Ende gehenden Wahlperiode verfügt die CDU über fünf von elf Sitzen, wie übrigens schon von 1998 bis 2003. Zwischen 2003 und 2008 stellten die Konservativen die absolute Mehrheit mit sechs Politikern, was sich nun wiederholen soll. Abschied eines altgedienten Christdemokraten

Die Jahresversammlung markiert das Ende einer langen Arbeit für die Haselauer CDU. Dieter Günther gab das Amt des Schriftführers ab. Zu seinem Nachfolger wurde Zita Pasewald gewählt.

Während der Versammlung im Haselauer Landhaus sind der Vorsitzende Rolf Herrmann, seine Stellvertreter Elisabeth-Juliane Herrmann, Ulrike Wulff und Marten Plüschau, der Schatzmeister Georg Wulff sowie die Beisitzer Falk Delin, Wilfried Plüschau, Hans-Werner Wulff und Dr. Steffen Kloppenburg bestätigt worden. Neu in den Vorstand rückte Peter Bröker als Beisitzer ein.

Geehrt werden konnten Dieter Günther für 40-jährige, Tamara Günther für 35-jährige, sowie Erika Bülow, Anke Winkler und Rolf Herrmann für 30-jährige Mitgliedschaft. Ein Extra-Dankeschön gab es für die CDU-Webmasterin und Zeitungsmacherin Elisabeth-Juliane Herrmann, „in Wahlkampfzeiten ist diese Arbeit besonders wichtig“, begründete Marten Plüschau.

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