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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 02:19 Uhr

Fußball : Union achtbar, aber 1:6

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Erwartungsgemäß scheiterten die 1. Herren des FC Union Tornesch (Kreisliga 7) in der 3. Runde des Oddset-Pokals am Oberligisten TuS Germania Schnelsen, lieferten dem drei Klassen höher spielenden Pokal-Finalisten der Vorsaison am Dienstagabend einen großen Kampf!

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2012 | 17:39 Uhr

In der neunten Minute ging der Favorit an der Friedlandstraße in Führung: Matthias Adrian Chmielewski traf nach einer Rechtsflanke freistehend. Doch danach waren die Hausherren überraschend ebenbürtig und kurz nachdem FCU-Coach Mirco Seitz mit einem Küsschen seine eingetroffene Frau begrüßt hatte, fiel der Ausgleich: Sebastian Rose nahm den Ball nach einem langen Pass mit vollem Risiko volley und jagte ihn aus 20 Metern halbrechter Position ins rechte obere Eck – ein Traumtor (18.)! Nun hatten die Tornescher Oberwasser und ließen sich auch von ChmielewskisAbseitstor (29.) nicht beirren. In der 32. Minute kam der bis dato schönste Spielzug vom Kreisligisten, als Björn Petersen rechts zum Flanken kam, Philipp Junker den Ball von links direkt zurücklegte und Rose ihn direkt aufs Tor jagte – Germania-Torwart Andre Tholen parierte stark.

Schade aus FCU-Sicht, dass Rose einen Abwehrfehler von Marcel Maurer, dessen Vater Reiner den Zweitligisten TSV 1860 München trainiert, nicht ausnutzen konnte: Sein Schuss geriet so schwach, dass Tholen nicht einmal eingreifen musste (34.). Nachdem Germanias Abwehr Fatih Simseks Schuss nach Rose-Ablage soeben noch abgeblockt hatte (39.), machte der Favorit kurz vor der Pause wieder Ernst: Bei drei schnellen Schnelsener Direktpässen kam ein Union-Akteur jeweils einen Tick zu spät, dann donnerte Tamer Dönmez den Ball von links an den rechten Innenpfosten – 1:2 (41.). Mit zwei starken Paraden verhinderte FCU-Keeper Björn Schramm einen höheren Rückstand zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel verursachte Union-Rechtsverteidiger Mario Engel einen vollkommen überflüssigen Foulelfmeter an Stephan Rahn, der über links in den Strafraum eingedrungen war. Björn Nadler verwandelte zum 1:3 – Schramm fehlten nur Millimeter, um den Ball zu halten (53.). Nach einem von Ümit Sahbudak verursachten Freistoß, den „Joker“ Rahn hereinbrachte, erhöhte Dönmez auf 1:4 (58.). Vincent Boock nach Ablage von Dönmez (63.) sowie Rahn nach Nadler-Pass (81.) stellten den 1:6-Endstand her. Seitz befand: „Wir haben phasenweise guten Fußball gespielt und hätten mit mehr Konzentration ein noch engeres Ergebnis holen können!“

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