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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 21:21 Uhr

Fußball : Ungewisse TVH-Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Kein Blatt vor den Mund nahm Ralf Huckfeldt, als er nach der Zukunftsperspektive der 1. Herren des TV Haseldorf befragt wurde: „Die Sorge besteht, dass wir für die kommende Saison keine Herren-Mannschaft melden können“, gab Huckfeldt, bis zum Saisonende noch TVH-Liga-Trainer, unumwunden zu. „Wir haben intern bereits intensiv diskutiert. Entscheidend ist, was die Jungs selbst wollen“, so Huckfeldt, der aber noch Hoffnung hat: „Es ist keinesfalls unmöglich, dass wir ein Team zusammenbekommen!“ Entscheidend sei, ob die Langzeitverletzten Joschua Heinsohn, Lars Alexander Rose, Daniel Pump und Wito Wegner für sich noch eine Zukunft auf dem (Haseldorfer) Fußballplatz sehen.

Im Derby gegen die 2. Herren des FC Union Tornesch, das durch den bereits feststehenden Haseldorfer Abstieg aus der Kreisliga 8 an Brisanz verlor, setzte es am Sonntagmittag eine 0:5-Heimpleite. „Die Luft war raus“, stellte Huckfeldt anschließend fest, während sich FCU-Coach Mustafa Artar freute: „Wir waren die klar bessere Mannschaft und haben auch in der Höhe verdient gewonnen!“

In der 20. Minute ging die Union-Reserve in Führung: Nach einem genialen Pass von André Jahn schlug ein Haseldorfer über den Ball und Marcel Lambert tunnelte TVH-Torwart Florian Schuldt zum 0:1. Danach hatten die Hausherren ihre einzigen beiden Chancen, die sie aber vergaben. „Wir haben keine Laufbereitschaft gezeigt und ganz schlecht gespielt“, gestand Huckfeldt, der das 0:2 als „Kopie des ersten Gegentreffers“ umschrieb. Dieses Mal profitierte Jann-Phillip Gollnick davon, dass ein TVH-Verteidiger nach einem Pass von Christian Ahrens über den Ball schlug (40.). Und als es drei Minuten später nach einem Gäste-Eckstoß ein Missverständnis zwischen Schuldt und Jan Henrik Sötebehr gab, nutzte Manuel Valera Rojas dies zum 0:3-Halbzeitstand.

„In der Pause habe ich gesagt, dass ich nicht abgeschlachtet werden möchte“, so Huckfeldt, der es fortan mit einem Fünfer-Mittelfeld versuchte. Trotzdem hatten die Tornescher auch im zweiten Durchgang klare Vorteile. Andre Kanwischer vergab zwei gute Gelegenheiten (53., 64.) und bereitete dazwischen das 0:4 vor, bei dem Gollnick den Ball aus 25 Metern und vollem Lauf ins Netz jagte (61.).

Den 0:5-Endstand stellte Dennis Sannemann mit einem Foulelfmeter her, den Johannes Scheck an Kanwischer verwirkt haben soll (81.). „Das war niemals ein Strafstoß“, so Huckfeldt, der Schiedsrichter Claus-Dieter Köhler (SV Rugenbergen) trotzdem als „den besten Referee, den wir in dieser Saison hatten“, lobte. Angesichts von elf Toren, die die FCU-Reserve in den jüngsten beiden Partien erzielte, zeigte sich Artar „sehr zufrieden“.

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erstellt am 21.Apr.2015 | 21:07 Uhr

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