Handball : Ungefährdet im Derby

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Nachdem die 1. Frauen des TuS Esingen mit einem 33:18-Heimsieg gegen die HG Norderstedt II in die Landesliga-Rückrunde gestartet waren, gastierten sie am vergangenen Sonntagabend zum Derby beim TSV Ellerbek II.

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19. Januar 2012, 20:34 Uhr

Das Hinspiel daheim hatten die Tornescherinnen mit 22:15 gewonnen, wobei es bis zur Pause ausgeglichen zuging. Es war also zu erwarten, dass Ellerbek II als Tabellen-Dritter die Esingerinnen richtig fordern würde. Das Duell der beiden letztjährigen Hamburg-Liga-Absteiger begann mit Anwurf für die Gäste – dennoch gingen in der Rudolf-Harbig-Halle die Ellerbekerinnen mit 1:0 in Führung.

Die Esingerinnen konterten mit zwei Toren in Folge (Anna-Cathleen Voigt und Sofia Schlage) zum 1:2. „Dieses Wechselspiel blieb uns in der gesamten ersten Halbzeit erhalten: Kein Team konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen“, berichtete TuS-Betreuer Valko Scheele. Die Phase von der 8. bis zur 14. Minute war dabei die Zeit der Tempogegenstöße, die hüben wie drüben zu einfachen Toren führten. In der 14. Minute stand es 7:7. Nachdem es nach 26 Minuten noch 12:11 für die Gastgeberinnen hieß, konnten sich die TuS-Frauen durch drei Tore in Folge (Angelika Koziol, Katja Brandt und Julia Berge trafen) positiv von der ersten Halbzeit verabschieden und führten zur Pause mit 12:14.

Nach dem Seitenwechsel hatte Ellerbek II Anwurf und konnte prompt verkürzen. Begünstigt durch einen von den Esingerinnen verworfenen Siebenmeter kam es dann zum 14:14-Ausgleich (34.). „Danach gab es schönen Handball zu sehen“, so Scheele, der lobte: „Die Spielzüge wurden aus der Bewegung heraus vorgetragen, und das wurde belohnt!“ So erzielten die Gäste innerhalb der nächsten vier Minuten fünf Tore – dadurch stand es plötzlich 14:19 (38.). „Danach ließen wir uns dann die Butter nicht mehr vom Brot nehmen“, konnten sich Scheele und TuS-Trainer Jan-Henning Himborn entspannt zurücklehnen. Der deutlichste Vorsprung war ein 17:27 (51.). In der Schlussphase der Partie bekamen dann noch einmal alle Spielerinnen Einsatzzeiten, ohne dass es zu nennenswerten Ausreißern kam.

Am Ende feierten die Tornescherinnen mit einem 30:22 ihren zehnten Sieg in Folge. „Voigt war wieder mit einer guten Torausbeute dabei, genauso wie Julia Berge, die auch ihre beiden Siebenmeter souverän verwandelte“, so Scheele, der zudem Lisa Rabe, die in der zweiten Halbzeit das TuS-Tor hütete, lobte: „Sie kam auf eine sehr gute Quote von fast 45 Prozent, indem sie acht von 18 Würfen hielt!“

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