Uetersen : Umfangreiche Sanierungen am Ludwig-Meyn-Gymnasium

Gerüste an der Ostseite des LMG-Altgebäudes zeugen von Dacharbeiten und Sanierungen an der Fassade.
Gerüste an der Ostseite des LMG-Altgebäudes zeugen von Dacharbeiten und Sanierungen an der Fassade.

Arbeiten an Dach und Fassade, neue Heizung und WLAN-Installation am LMG. 3. Sanierungsabschnitt an Sporthalle.

shz.de von
06. August 2018, 12:50 Uhr

Uetersen | Während sich Schüler und Lehrer in den Sommerferien erholen, wird von der Stadt als Schulträger für das Ludwig-Meyn-Gymnasium die Zeit dort für Renovierungs- und Sanierungsarbeiten genutzt. Die Arbeiten an Dach und Fassade sind durch die Gerüste weithin sichtbar.

Auf der Ostseite des Altgebäudes werden auf einer Fläche von 215 Quadratmetern für 60.000 Euro die Klinkerfugen ausgeschnitten, erfolgen Neuverfugungen, wird die Fassade gereinigt und hydrophobiert. Die Imprägnierung wird die Fassade vor dem Eindringen von Feuchtigkeit schützen.

Die Fassadensanierung des Gymnasiums wurde 2014 begonnen und schrittweise abgearbeitet. Auch die Sanierung der Schiefereindeckung im Grat- und Firstbereich wird auf drei Jahre verteilt. Bei dem vor zehn Jahren gedeckten Dach waren Schieferplatten verrutscht. In drei Bauabschnitten, die in den Sommerferien 2019 und 2020 fortgesetzt werden, erfolgt schrittweise die Mängelbeseitigung. Die Gesamtkosten für die Stadt werden auf 285.000 Euro geschätzt.

Ein Teil des Innenhofes vor dem Osttrakt ist zum Lagerplatz für Schieferplatten geworden.
Sylvia Kaufmann
Ein Teil des Innenhofes vor dem Osttrakt ist zum Lagerplatz für Schieferplatten geworden.
 

Knapp 500.000 Euro stellt die Stadt für eine neue Heizungsanlage für das Hauptgebäude des Gymnasiums bereit. Diese Arbeiten werden derzeit ausgeführt. Noch zu Zeiten, als der Kreis Träger des Ludwig-Meyn-Gymnasiums war, sollte die Heizungsanlage erneuert werden. Doch Uetersen hat das Gymnasium mit der mittlerweile etwa 30 Jahren alten Heizung übernommen. „Wir sind froh, dass die Heizung so lange funktioniert hat. Die Anlage zeigte jedoch hin und wieder Störungen und nun mussten wir ran“, erläutert Thomas Kröger, zuständig für den Hochbau in der Uetersener Verwaltung, Abteilung Planen und Bauen.

Jeden Tag fährt Kröger als Bauleiter der Sanierungsarbeiten zum Gymnasium und sieht nach dem Rechten. Dazu gehörten auch seine Kontrollen an der Schulsporthalle, Seminarstraße 10 a. Denn dort wurden die 40 Jahre alten Dachkuppeln ausgetauscht, was mit 40.000 Euro zu Buche schlägt.

Sporthalle auf neuestem Stand

Diese Arbeiten, die Erneuerung der Lüftungssteuerung und die Sanierung von Duschen und WC-Anlagen in zwei Sporthallenkabinen für 64.000 Euro gehören zum dritten Bauabschnitt, mit dem die Sporthalle auf den neuesten Stand gebracht wird. Doch die Gymnasiasten und ihre Lehrkräfte dürfen sich mit dem Start ins neue Schuljahr auch auf renovierte Flure und Klassenräume, ausgebesserte Treppenstufen und vor allem WLAN in der gesamten Schule freuen.

Die Kosten für die Einrichtung des WLAN-Netzes liegen bei 66 000 Euro. „Wir sind mit allen Arbeiten gut im Plan“, betont Kröger. Die Außenanlagen gehören nicht zu seinem Fachbereich. Die dort erfolgenden Tiefbauarbeiten und Umgestaltungen werden noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Auch die Rosenstadtschule und die beiden Grundschulen Friedrich Ebert und Birkenallee mit Förderzentrum Geschwister-Scholl-Haus werden durch die Stadt als Schulträger auf den Beginn des neuen Schuljahres durch Verschönerungen und Reparaturen vorbereitet. Während an den Grundschulen und am Förderzentrum Renovierungsarbeiten ausreichend sind, da dort in den vergangenen Jahren energieeffiziente Sanierungen und Modernisierungen erfolgten, arbeiten in der Rosenstadtschule mehrere Gewerke. Neben Maler- und Fußbodenarbeiten erfolgen dort ein Fensteraustausch und das Anbringen von Sonnenschutzanlagen.

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