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Uetersener Nachrichten

24. September 2017 | 10:54 Uhr

Handball : Um den Lohn gebracht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach dem 33:33 (19:13) der 1. Herren des TSV Uetersen gegen den TH Eilbeck II fiel der Kommentar von Trainer Marc Neumann knapp aus: „Selbst schuld.“ Was war geschehen? Mitte der zweiten Halbzeit führte Uetersen klar mit 26:18 Toren, hatte die Tabellenführung im Blick, da Ellerbek III gegen Barmbek II Punkte liegen gelassen hatte.

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erstellt am 06.Dez.2011 | 21:10 Uhr

Doch Uetersen setzte nicht nach, sondern es machte sich eine Art Selbstzufriedenheit breit. Im Angriff wurde nicht mehr konzentriert abgeschlossen, Eilbeck kaufte die Bälle ab und knabberte am TSV-Vorsprung. Man lud die Gäste förmlich zur Aufholjagd ein.

Der „Knackpunkt“ folgte nach 49 Minuten. Ballverlust, ein langer Ball Richtung TSV-Tor und Janert war zurückgelaufen, wollte ein weiteres Gegentor verhindern. Regelwidrig befand Schiri Jörg Stahl – das konnte man so hinnehmen – seine Reaktion war zweifelhaft, denn er zeigte Janert die Rote Karte. Als Uetersens Vorsprung dann auf drei Tore geschmolzen war (50. Minute 29:26), rückte Stahl erneut in den Mittelpunkt – Rote Karte gegen Farr. Eilbeck erzielte in Überzahl das 29:29 (52. Minute) und läutete damit eine hektische Schlussphase ein. 53. Minute Rote Karte gegen Eilbeck und die jeweilige TSV-Führung glichen die Gäste postwendend aus. Zum letzten Mal vier Sekunden vor dem Abpfiff zum 33:33. Die vierte Rote Karte im Spiel gab es nach dem Abpfiff gegen Eilbeck. Uetersen scheint zurzeit einfach nicht clever genug, einen klaren Vorsprung über die Zeit zu bringen, weil man sich von Einflüssen aus dem Konzept bringen lässt.

Beste Werfer: Torben Lötje (8), Alex Farr (6), Jan-Eric Pietsch (7/2 Siebenmeter).

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