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Richtfest an der Schanzenstraße : Uetersens soziales Gewissen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Voraussichtlich im Februar/März des kommenden Jahres wird der neue Wohnblock der „Pinnau“ bezogen werden können. Wohnberechtigt sind Menschen mit geringem Einkommen. 20 Sozialwohnungen werden entstehen, sie ersetzen das zuvor abgerissene Zwölf-Parteien-Haus und bieten darüber hinaus acht weiteren Singles und Familien finanzierbaren Wohnraum.

shz.de von
erstellt am 24.Jul.2013 | 21:37 Uhr

Dabei wird an Komfort und Energieeffizienz nicht gespart. Ganz im Gegenteil: Zur Anwendung kommt eine sehr hohe Energieeffizienzklasse gemäß des Effizienzhauses 55. Die weitgehende Barrierefreiheit des fünfgeschossigen Hauses (vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss) wird über einen Fahrstuhl gewährleistet. Die „Pinnau“ hatte sich zu dem Neubauprojekt nach Fertigstellung des Gebäudes an der Schanzenstraße 19a entschieden. Ausschlaggebend dafür war der enorme Bedarf dafür Berechtigter. Und auch jetzt verzeichnet man bei der „Pinnau“, einen ungebrochenen Zulauf. Den 20 Wohnungen stehen 120 Bewerbungen gegenüber. Ob das Investitionsprogramm allerdings auch 2014 fortgeführt wird, will die „Pinnau“ noch nicht sagen. Dahingehend möchte sie sich nicht in die Karten schauen lassen.

Gestern wurde der Neubau gerichtet. Natürlich mit dem damit verbundenen Fest für die am Bau beteiligten Handwerker. Der Vorstandsvorsitzende, Manfred Kiewald, lobte dabei die Arbeiten. Architektin Ute Bargmann vom Architekturbüro Werner Schulz unterstrich dieses Lob, erinnerte allerdings auch an die durch den strengen Winter hervorgerufene Bauverzögerung von etwa drei Monaten und wünschte dem Baufortschritt einen ungetrübten Fortgang. Sie und Jürgen Sommer, Inhaber der Firma Sommer und Söhne aus Horst, beauftragt mit der Erstellung des Rohbaus, überreichten dem Bauherren einen Jahresstein, der in den Sockel des Gebäudes eingelassen werden soll. Zudem überreichten beide einen Gutschein für ein Spielgerät für den geplanten Spielebereich.

Beim Richtfest anwesend waren der gesamte Aufsichtsrat mit Waldemar Dudda als Chef, ein Vertreter der finanzierenden Investitionsbank Schleswig-Holstein und, in Vertretung der Bürgermeisterin, Stadtrat Erhard Vogt. Das Gebäude beinhaltet Wohnungen zwischen 50 und 90 Quadratmetern, entsprechend 1,5 bis 3,5 Zimmern. Die Quadratmetermiete beträgt 5,35 Euro.

Mit fast 700 Wohnungen im Bestand ist die „Pinnau“– Wohnungsbaugenossenschaft Uetersens „soziales Gewissen“, also der größte lokale Anbieter von sozialem Wohnraum. Dabei achtet die Gesellschaft darauf, den Wohnraum nicht nur zu erhalten, sondern ihn kontinuierlich zu verbessern, investiert also auch in den Komfort. Ein Beispiel dafür ist das umfangreiche Balkonprogramm, das auch im vergangenen Jahr fortgeführt wurde. Wohnungen ohne Balkon werden mit einem solchen nachgerüstet, dem Wunsch der Mieter (Genossen) entsprechend.

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