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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 12:55 Uhr

Handball : Uetersens B-Jugend steht im Finale

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das war eine eindrucksvolle Leistung von der männlichen B-Jugend des TSV Uetersen im Halbfinale um den Pokal des Hamburger Handball-Verbandes gegen den Oberligisten TSV Ellerbek.

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2012 | 21:16 Uhr

Nach der 1:0-Führung für die Gäste übernahm Uetersen mit einem vorerst fehlerlosen Spiel das Kommando und führte nach fünf Minuten mit 5:2. Dieser Drei-Tore-Vorsprung hatte auch nach 10 Minuten noch Bestand (7:4). Nach zwei mehr unnötigen Uetersener Ballverlusten und Metalltreffern kam Ellerbek zum 9:9 (15. Minute). Zeit für Henning Ladiges, ein Time-Out zu nehmen, die Deckung neu einzustellen und den Gästelauf zu stoppen.

Der Erfolg stellte sich ein, es passte bei Uetersen wieder, als gute Basis stand die Abwehr und auf 15:9 (20. Minute) wurde sich abgesetzt. Das Time-Out der Gäste brachte nichts, zur Pause stand es 18:11. Nach dem Wechsel machte Uetersen dort weiter, wo vorher aufgehört wurde, 21:14 (30. Minute). Auch wenn jetzt einige gute Möglichkeiten im Angriff vergeben wurden, der Abstand hatte weiter Bestand.

Nach 40 Minuten stellte der Gästetrainer auf offene Deckung gegen die überragenden Bauer und Timm um. Dieses zeigte vorerst Verunsicherung bei Uetersen, Bauer vergab den zweiten Siebenmeter (42. Minute) und weil die Abwehr nicht mehr konsequent am Kreis stand und die Außen Freiheiten bekamen, schmolz der Vorsprung auf 26:22. Jetzt setzte bei Uetersen der Angriff wieder Kräfte frei und über die Abwehrarbeit wurde der Vorsprung wieder auf sieben Tore ausgebaut, 29:22 (45. Minute). Die letzten fünf Minuten wurde 3:3 gespielt und Uetersen zog mit 32:25 in das Endspiel ein.

Zum zweiten Mal auf diesem Weg ins Finale konnte ein Oberligist besiegt werden. Henning Ladiges: „Die Mannschaft wurde gegenüber den Punktspielen richtig gefordert. Sie hat wenig Fehler gemacht und stand sehr gut in der Abwehr. Da hatte es in den letzten Landesligaspielen schon einen gewissen „Schlendrian“ gegeben.“

Der Endspielteilnehmer wird zwischen dem TuS Esingen und dem Regionallisten HSV Hamburg ausgespielt. Favorit ist der HSV, aber der Pokal hat einen eigenen Charakter. Doch, egal wer kommt, Uetersen hat sich das Endspiel (28. April in Norderstedt) verdient und will es einfach genießen.

TSV Uetersen: Thomas Kubik, Julian Landmann (Tor), David Schröder (4 Tore), Hendrik Thimm, Jonas Zill, Josha Schuller (3), Lasse Timm (8/3 Siebenmeter), Lukas Abel, Oliver Kretschmer (1), Simon Ossenbrüggen (7), Thore Marin, Tim Liedtke, Tobias Bauer (9/1), Tobias Schneider.

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