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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 20:47 Uhr

„Uetersener Tafel“ erhält Schülerhilfe

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Jungen und Mädchen der zukünftigen zehnten Klassenstufe an der Rosenstadtschule müssen als eine Teilleistung zum Realschulabschluss ein Abschlussprojekt vorlegen. Lehrer und Schulleitung ermahnen die Schüler regelmäßig, sich diesbezüglich rechtzeitig Gedanken zu machen. Auch in der „unterrichtsfreien Zeit“ (Schüler sprechen hingegen von Ferien) sollte die Eigeninitiative zur Entfaltung gebracht werden. Bei Marc Breckwoldt, Malte Gramsch, Daniel Stahr und Sven Hackmack hat das gut funktioniert. Davon ist nicht nur Schulleiter Wolfgang Balasus überzeugt, sondern auch der „Tafel“-Vorstand.

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2013 | 21:42 Uhr

Die vier Jugendlichen haben ihr Abschlussprojekt der „Uetersener Tafel“ gewidmet. Mehrere Tage lang arbeiteten sie vor Ort mit, als es darum ging, gespendete Lebensmittel aus dem Supermarkt zu holen und diese für die Kunden aufzubereiten. Montags, mittwochs und freitags werden die Lebensmitteltüten ausgegeben. Die Schüler halfen auch dabei mit. Man müsse die Materie kennen, wenn man sie als Projektarbeit verarbeiten wolle, ist die wohl richtige Auffassung des Quartetts, das die Notwendigkeit der Nachhaltigkeit bei der „Tafel“-Arbeit verstanden hat. Um nachhaltig helfen zu können, benötigt die „Tafel“ regelmäßig auch finanzielle Mittel. Und die Schüler wollen mit ihrer Projektidee helfen, diese zu beschaffen: Mit einer Tombola beim Schulflohmarkt am 23. November. Diesen Vorschlag unterbreiteten sie dem Schulleiter, der ihnen sagte, dass diese punktuelle Initiative zu wenig sei für die geforderte Projektarbeit und ihnen das Engagement vor Ort ans Herz legte. Und zwar in den Ferien. „Wir opfern dafür keine Unterrichtszeit. Das müssen unsere Schüler in der Freizeit erledigen“, so der Schulleiter, der „seine“ Pennäler zur Selbstständigkeit und zu mündigen Bürgern erziehen will. Die praktische Leistung wird von einer Präsentation und einer Dokumentation begleitet. Erst dann wird das Projekt anerkannt. Dennoch genießt die Tombola zentrale Bedeutung. Denn darüber soll Geld für die „Tafel“ eingeworben werden. Für diese Tombola sollen jetzt Preise beschafft werden. „Wir möchten erreichen, dass die Kaufleute unsere Gesichter kennen. Daher stellen wir uns heute vor“, so die Schüler.

„Für uns als Schule ist es ein großer Vorteil, wenn behütete Kinder erfahren, wie Menschen, die auf der Schattenseite leben, geholfen werden kann“, so Wolfgang Balasus.

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