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Letzter Tag am 24. März : Uetersener Schlecker schließt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die insolvente Drogeriekette Schlecker will ihre Filialen in Uetersen, Appen, Elmshorn und Wedel schließen. Das geht aus einer Liste hervor, die das Unternehmen gestern veröffentlichte. Die Niederlassung in Heist ist darauf nicht vermerkt. Deutschlandweit sollen mehr als 2000 von 5000 Märkten abgestoßen werden.

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2012 | 20:43 Uhr

Der Termin ist am Schaufenster der Uetersener Schlecker-Filiale am Gerberplatz bereits zu lesen: „Wir schließen am 24.03.2012.“ Den Mietvertrag hat der Konzern nach Auskunft des Hauseigentümers Groga Immobilien aber noch nicht gekündigt. Die Suche nach einem Nachmieter laufe noch. „Ich habe aus der Zeitung vernommen, dass sie mit dm und Rossmann verhandeln. Einer von beiden wird es wohl werden“, sagte Groga- Geschäftsführer Hans-Wilhelm Groth. Eine Rossmann-Filiale gibt es in Uetersen bereits, einen dm-Drogeriemarkt noch nicht.

Schlecker informierte seine Mitarbeiter über die Pläne am Dienstag. Der Konzern betonte, dass den Mitarbeitern der zu schließenden Filialen nicht unbedingt gekündigt werde. „Die wirtschaftlich unvermeidlichen Entlassungen werden einem Sozialplan folgen, dessen Ausgestaltung noch Teil der aktuell laufenden Gespräche zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz und dem Schlecker Gesamtbetriebsrat sowie der Gewerkschaft ver.di ist“, sagte Sprecher Patrick Hacker. Zudem sei die Liste vorläufig. Im Zuge der laufenden Beratungen könnten sich Änderungen ergeben.

Horst Ermeling, Inhaber des Edeka-Markts am Gerberplatz, wundert sich über das Ende seines Nachbarn nicht. „Ich hatte trotz Schlecker in dem Sortiment keine negativen Zahlen“, sagte er. Die Zeit verlange heute eine Darstellung der Produkte, die die Wertigkeit hervorhebt. Das sei bei Schlecker nicht zu sehen.

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